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Start Reisen Asien Sri Lanka 2011 - Besuch unseres Patenkindes bei World Vision

Sri Lanka 2011 - Besuch unseres Patenkindes bei World Vision

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Sri Lanka 2011 - Besuch unseres Patenkindes bei World Vision
Ankunft und Empfang
Rundgang
Entre nous...
Abschluß
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Der Besuch unseres Patenkindes erfordert einige Vorbereitung - Abstimmung mit World Vision Deutschland, Vorlage eines Führungszeugnisses... Doch wir können uns definitiv davon überzeugen, dass Patenbesuche wirklich gerne gesehen sind und unterstützt werden.

Am Vorabend unseres Besuchs...

 

 

...treffen wir uns mit den Mitarbeitern von World Vision in Kalmunai am Busbahnhof und werden zum Büro gelotst. Hier trinken wir erstmal gemeinsam Tee, stellen uns gegenseitig vor – und wir müssen ein Formular unterschreiben, dass wir nichts tun, was den Kindern schaden könnte. Uns wird erklärt, dass die Menschen im Projekt sehr, sehr arm sind – Verhaltensmaßregeln gibt es keine. Wir verabreden uns für den nächsten Morgen um 8.30 Uhr – zuerst möchte man uns gerne das Projekt näher vorstellen, dann eine kurze Diskussion und danach Besuch des Patenkindes. Wir sind mit allem einverstanden, werden dann zum Hotel begleitet und sind gespannt, was uns am nächsten Tag so erwartet. Pünktlich um kurz vor 8.30 Uhr sind wir am Freitag (11.03.2011) beim World Vision Office. Fünf Mitarbeiter kommen mit uns nach oben, in den Besucherraum. Bevor wir starten werden wir gefragt, ob es für uns ok ist, mit einem Gebet zu beginnen. Ok – kein Problem für uns. Danach werden wir über die einzelnen Projekte informiert. Unglaublich, was World Vision hier auf die Beine stellt. Wir sind beeindruckt. Und entsetzt: in diesem Teil von Sri Lanka müssen 90 % der Bevölkerung mit weniger als 15 US-$ auskommen – im Monat. Vor kurzem war die ganze Gegend hier überflutet – genau der Grund, warum unser Besuch bis vor kurzem so fraglich war: Es hat in einem Monat soviel geregnet, wie sonst in einem ganzen Jahr – insgesamt stand das Wasser fast 1,80 m hoch.  Das letzte Mal in diesem Ausmaß war 1954. Die Familien hier leben hauptsächlich von Landwirtschaft, dem Reisanbau. Die jetzige Reisernte wurde durch die Flut zerstört. Ärzte oder Gesundheitszentren gibt es kaum. Was uns sehr gut gefällt ist, dass auch lernschwache Kinder „slower learners“ durch Nachhilfe gefördert werden. In den Projekten werden der Bevölkerung für uns selbstverständliche Dinge nahe gebracht: Ernährungslehre, Hygiene, medizinische Versorgung, Stellenwert der Familie... Das Projekt selbst und die Ziele kann man sich im Internet ansehen: Bausteine zur Selbsthilfe

Wir sind sehr beeindruckt. Mit wenigen Mitarbeitern leistet die Crew hier unglaublich viel. Man bietet uns an, mehrere Dörfer zu besichtigen. Doch da die Zeit knapp ist, möchten wir uns auf das Dorf unseres Patenkindes beschränken – und hier möglichst viel Zeit mit Midhuluksha und ihrer Familie verbringen. Mit dem World Vision Bus fahren wir zum Dorf, wo unser Patenkind mit seiner Familie lebt. Sie freut sich schon sehr auf uns und ist ziemlich aufgeregt. Ein wenig enttäuscht ist sie, dass wir ohne Dirk’s Tochter kommen, aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen. Immer wieder wollte sie im Vorfeld wissen, ob sie uns anfassen darf. Wir fahren über die Brücke, die vor kurzem noch völlig überflutet war. Die Mitarbeiter mussten einen Umweg von 5 Stunden in kauf nehmen, um in das Projekt zu kommen.

 



Aktualisiert (Montag, den 31. Oktober 2011 um 15:14 Uhr)