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Start Reisen Asien Sri Lanka 2011 - für uns eine bewegende Reise

Sri Lanka 2011 - für uns eine bewegende Reise

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Palmen in Negombo

Wir erwähnten es in unserem Reisebericht vom Pilion: der Urlaub war wunderschön, viele tolle Eindrücke – aber erholt, nein, so richtig erholt fühlten wir uns nicht.

Im November kommt uns deswegen die Idee, im Frühjahr eine Fernreise zu unternehmen. Es reizen uns viele Ziele, Asien soll es sein. Nach einigen Recherchen entscheiden wir uns für Sri Lanka. Warum? Nun – ein Wunsch von uns Beiden und wir haben über World Vision dort ein Patenkind. Also – warum nicht Urlaub mit dem Besuch des Patenkindes verbinden und schauen, wie so ein Projekt eigentlich aussieht? Die Idee war geboren, intensive Recherchen folgten...

 

Vor allen Dingen die Fragestellung: Pauschal oder wieder individuell? Ist individuell in Sri Lanka überhaupt problemlos umsetzbar? Und – last minute oder geplant? Bei World Vision sollte man seine Besuchsabsichten mind. 2 Monate im Voraus ankündigen. Außerdem ist im Februar/ März auf Sri Lanka Hochsaison. Deswegen entscheiden wir gegen last minute – und wie üblich für eine individuell geplante Reise.  Der Zeitpunkt steht auch schnell fest: über Karneval soll es sein…  wer mich näher kennt, mag es kaum glauben. Kleiner Tipp: die Darstellung ist über den browser firefox besser - an einer Darstellung über den Internet Explorer arbeiten wir noch... Der Flug ist gebucht, jetzt geht es an die nähere Planung. Wir recherchieren und entscheiden uns für 2 Hotels und einen guide: Erstmal ankommen und relaxen in Beruwela, dann eine Rundreise für 5 Tage inkl. Besuch des World Vision Projekts und dann noch ein paar Tage abspannen und baden in Unawatuna mit Besuch von Galle.

Nachdem das alles  feststeht, setzen wir uns mit World Vision in Verbindung. Man hört und liest so viel – wir sind gespannt, wie man sich zu unseren Besuchsabsichten stellt. Ist es wirklich so, dass ein Besuch unterstützt wird –oder ist das alles nur Pressearbeit? Nun – wir können uns davon überzeugen, dass es wirklich gern gesehen und unterstützt wird. Der Tag steht auch schnell fest, da wir nur 2 Wochen in Sri Lanka sein werden. Ein Besuch des Projekts ist nicht am Wochenende gewünscht, da die Mitarbeiter dann auch frei haben – also bleibt nur Freitag, der 11.03.2011.

Der Urlaub rückt näher und näher, wir freuen uns schon. Und dann erstmal die Enttäuschung: im Osten Sri Lankas waren schlimme Unwetter, das Projekt steht unter Wasser, die Menschen mussten evakuiert werden. Dirk sieht das Ganze ebenso gelassen wir der Mitarbeiter von World Vision – ist ja noch ein paar Tage hin bis zum Besuch, abwarten. Machen sich eigentlich nur Frauen Gedanken über so etwas? Keine Ahnung… Kurz bevor es losgeht kommt eine Zwischenmeldung – eine Brücke ist nicht befahrbar, die Mitarbeiter müssen einen Umweg von 5 Stunden in Kauf nehmen…  Ich bin niedergeschmettert und schreibe den Besuch gedanklich bereits ab. 1 Woche, bevor es losgeht, kommt dann endlich die Nachricht: der Besuchstermin ist bestätigt. Die Bürokollegen müssen dadurch – das muss direkt kommuniziert werden. Alle freuen sich mit. Jetzt muss „nur“ noch unser Guide alles organisieren. Lassen wir uns überraschen….

Die nächste Frage ist: was nimmt man zu so einem Besuch eigentlich mit? Wir entscheiden uns für ein paar Buntstifte, Wachsstifte, beides inklusive Spitzer, einem Malblock, Malschablonen sowie ein Geodreieck, da unser Patenkind die Briefe immer mit selbst gemalten Bildern schickt und Mathe als Lieblingsfach hat.

Samstag, 05.03.2011

Und dann – geht es am 05.03.2011 endlich los. Die Koffer sind gepackt, wir warten auf den Bus – oder vielmehr die Kölner Verkehrsbetriebe KVB. 15 Uhr raus aus dem Haus nach Deutz, Umstieg in den ICE, kaum Wartezeit, alles klappt wie am Schnürchen. Der ICE fährt sogar ohne Zwischenstopp bis Frankfurt Fernbahnhof. Der Shuttlebus kommt auch sofort und so sind wir ratz fatz zum Einchecken am Schalter. Wir sind erstaunt, wie entspannt und ruhig es an Deutschlands größtem Flughafen zugeht. Nur eines können wir nicht verstehen: wir sitzen bereits im Warteraum am Gate, auf einmal eine Durchsage – alle müssen den Warteraum verlassen, sich in eine Schlange einreihen zwecks Prüfung der Bordkarte. Dann wieder warten am Gate und dann erneut Schlange stehen zum Boarding. Aber egal. Endlich in der Maschine sind wir positiv überrascht: die Beinfreiheit bei Sri Lanka Airlines ist gut, selbst Dirk hat ausreichend Platz für seine Beine mit seinen 1,92 Metern Größe. Nur die Rückenlehne ist für ihn etwas zu kurz, aber das ist zu verschmerzen. Der Service an Bord ist gut, das Essen für Flugzeugessen sogar hervorragend. Nach 9,5 Stunden Flug landen wir um 10 Uhr morgens Ortszeit in Colombo.



Aktualisiert (Montag, den 31. Oktober 2011 um 15:14 Uhr)