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Pilion Oktober 2010 - Der Süden - und Ag. Kiriaki

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Mittwoch, 21.10.2010

Das Wetter weiss noch nicht so recht, was es will - aber wir sind optimistisch, ziehen Röcke bzw. kurze Hosen an und wollen ganz in den Süden, nach Agia Kiriaki. Wir sehen auf dem Weg dorthin wieder eine atemberaubende Landschaft, könnten alle paar Meter anhalten für einen Fotostop. Aber so kommen wir natürlich niemals an... Hinter Milina kommt die schöne, geschützte Bucht von Mavri Petra - mit jeder Menge Segelyachten. Dirk würde am liebsten das Auto stehen lassen und umsteigen, lossegeln. Auf Dauer komme ich wohl um einen Grundkurs Yachtsegeln nicht herum...

 

 

 

 

 

 

Agia Kiriaki ist bisher der malerischste Ort, den wir hier sehen. Ruhig, beschaulich - an der Mole liegen zahlreiche Fischerboote, ein kleines Fischerdorf mit Werft. Wie aus dem Bilderbuch. Wir schlendern durch den Ort und lassen die Atmosphäre auf uns wirken. Bulgarische Arbeiter richten Kupferpfannen und -töpfe. Am Hauptplatz ist eine Taverne geöffnet, Karte gibt es keine. An Gerichten gibt es nur Tzatziki, griechischen Salat, Bifteki, Kotelett, Pommes -und frischen Fisch. Den dürfen wir in der Küche selbst aussuchen. Wucherpreise, wie wir finden - 56,- EUR das Kilo - dafür dass der Golf voller Fisch ist ein stolzer Preis. Aber wir entscheiden uns für 2 Fische - und werden nicht enttäuscht, sehr lecker. Ein Hund findet uns ganz klasse und schenkt uns seine Gesellschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir schlendern weiter, Richtung Werft - und werden Zeugen eines tollen Schauspiels: eine Fähre läuft ein, wir wundern uns, wo sie anlegen will, kein Anlegeplatz vorhanden. Doch sie will zur Werft, manövriert und wird unter lautem Geschrei eines ältereren Mannes eingewiesen, wild gestikulierend und rufend aus seinem schwankenden Ruderboot. Wir schauen fasziniert zu und Annika und ich wundern uns, dass er sich stehend bei dem Wellengang, verursacht durch die Fähre, halten kann. Irgendwann ist es vollbracht, die Fähre findet die richtige Stelle und wird aus dem Wasser gezogen. Der Hund buddelt derweil ein großes Loch. Wir gehen zurück zum Wagen, immer begleitet von dem Hund. Die Gassen sind sehr eng, für mich kaum zu glauben, dass hier Autos durchpassen. Und doch quälen sich ein paar wenige durch die Straßen. Dirk's Ehrgeiz ist geweckt - er muss unbedingt durch die engen Gassen fahren und einen anderen Weg zurück nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Annika und ich möchten gerne noch schwimmen gehen, wir finden eine kleine, idyllische Bucht. Die Abfahrt herunter ist etwas abenteuerlich, durch einen Olivenhain - aber unten sind Tavernen, die im Sommer geöffnet haben. Schade nur, dass der Strand wie so häufig nicht gepflegt wird - aber uns ist das in dem Moment egal. Wir laufen ins Wasser und halten uns eine Weile dort auf., schwimmen, sonnen uns, Dirk und Annika werfen Steine ins Wasser. Auf dem Rückweg gibt es in Milina noch einen Eiskaffee bzw. -schokolade, das Licht von der Sonne wird immer schöner und wärmer, alles leuchtet golden.

 

 

 

 

 

Zurück in Kala Nera wundern wir uns - hier ist der Pagasitische Golf aufgewühlt, es gibt hohe Wellen und die gesamte Uferstraße wird überspült. Das Auto bekommt eine Wäsche durch das Meerwasser - es ist ein tolles Schauspiel: