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Pilion Oktober 2010 - Meteora-Klöster

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Montag, 19.10.2010

Heute ist nochmal Regen angesagt. Deswegen stellen wir den Wecker früh und wollen zu den Meteora-Klöstern, ca. 165 km entfernt. Um 8.11 Uhr geht es los - die Fahrt dorthin ist unproblematisch, aber nicht gerade reizvoll. Den Ort Kalampaka lassen wir links liegen, wir machen ja nur einen Tagesausflug hierher. Hinter dem Ort erheben sich majestätisch die steilen Felsen, welche bekannt sind - wow. Wie in den Dolomiten, nur dass die Steine ganz glatt sind uns sehr, sehr steil. Die Meteora-Klöster sind auf die Bergspitzen gebaut. Uns fällt hier nur ein Wort ein: beeindruckend, absolut beeindruckend, das einmal nicht im Fernsehen sondern tatsächlich zu sehen.

 

 

 

 

 

Wir fahren erst ein wenig herum, nicht alle Klöster sind geöffnet. Besucher müssen in jedem Fall angemessen bekleidet sein. Das bedeutet, auch für Männer lange Hosen, keine Shorts, langärmelige Oberteile - und für die Damen auf jeden Fall Röcke! Lange Hosen für Frauen sind nicht erlaubt. Inzwischen halten die Klöster zum Glück Wickelröcke bereit, die über die Hosen angezogen werden dürfen. Wir besuchen 2 der Klöster und ziehen diese "wunderhübschen" Wickelröcke über unsere Jeans. Das erste Kloster ist das Kloster Varlaam. Diese Aussicht... und die Wandmalereien in der alten Klosterkirche... beeindruckend. Wir staunen einfach nur und lassen alles auf uns wirken. Im kleinen Shop erstehen Annika und ich beide ein Buch über die Meteora-Klöster. Der ältere Herr an der Kasse freut sich, dass jemand griechisch spricht und wir halten ein kleines Schwätzchen. Sehr nett war das.

 

 

 

 

 

 

 

Das zweite Kloster ist wohl das größte und Ursprungskloster: Megalo Meteoro Monastery. Der schön restaurierte Cellar, eine noch größere Kirche mit Wandmalereien - hier setzen wir uns erstmal und lassen alles auf uns wirken. Der alte Speisesaal, die alte Küche, noch alles voller Ruß, die Aussicht - wir sind beeindruckt. Und irgendwie erschlagen von den ganzen Eindrücken. Können kaum noch etwas aufnehmen. Auch Annika gefällt es gut. Auf dem Weg zurück zum Auto kommen weitere Busse an - wir hatten Glück, bei uns hielt sich die Menschenmasse in Grenzen - jetzt laufen sie wie die Ameisen hoch zum Kloster bzw. herunter. Unser Fazit: das sollte man mindestens 1 x in seinem Leben gesehen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück halten wir in Volos, wollen bei Starbucks einen richtigen Kaffee zu uns nehmen und ggfls. noch etwas bummeln und die Geschäfte ansehen. Und sind baff, die Öffnungszeiten der Geschäfte sind für uns sehr seltsam: Montag, Mittwoch und Samstag nachmittags geschlossen. Die Öffnungszeiten sind

vormittags: je nach Tag zwischen 8.30 - 2.00 bzw. 2.30 Uhr und nachmittags Dienstag und Donnerstag von 5.30 - 21.00 Uhr. Von wegen Siesta - immer, wenn wir bisher in Volos waren, war nachmittags zu. Ok... das muss man natürlich wissen. Abends gehen wir nur noch etwas essen, diesmal im Pegastika (synonym: Anoikta, weil dies das erste Wort war, das Annika hier gelesen hat). Die Dorade ist hervorragend, der Rest... einfache Hausmannskost. Natürlich auch schwer, da wir inzwischen das Salkimi gewohnt sind - und das darf man wirklich nicht mit einer einfachen Taverne vergleichen. Sehr nette Besitzer sind es auf jeden Fall. Lustiger Zwischenfall: die Eltern sind anfangs nur dort, erklären mir auf griechisch, was es gibt, insbesondere der Fisch interessiert mich. Sohnemann kommt hinzu, sagt, er übernimmt - und erklärt den Fisch nochmal, auf Englisch. Seine Mutter schaut ihn nur von der Seite an und erklärt: genau das Gleiche habe ich vorhin schon erklärt - und sie hat mich auch verstanden. Und geht wieder zu ihrem Kaminplatz. Der Tsipouro ist hervorragend - er hat 2 im Angebot, einen mit Anis, einen ohne - und der schmeckt fast wie der Raki auf Kreta. Und haut uns um. Im wahrsten Sinne des Wortes.