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Naples

Begleitet uns doch bei unserer diesjährigen Reise durch Florida - von Naples nach Florida City zu den Everglades und Key Largo, zurück an die Golfküste nach Sarasota, über Clearwater Beach wieder nach Weeki Wachee mit Ausflügen und dann zurück nach Naples... Fangen wir an - aufgrund der vorherigen Ereignisse diesmal ein paar Tage, bevor es losgeht...

Anreise

Wir haben Donnerstag, den 15.04.2010 – und zählen die Tage bis zum 22.04.2010. Denn dann soll es endlich wieder in den Urlaub gehen – Florida ist das Ziel, dieses Mal jedoch direkt die Golfküste mit Zielflughafen Fort Meyers.

 

Freitag kommt der erste Schock: aufgrund des Vulkanausbruchs in Island werden nach und nach alle Flughäfen geschlossen. Das Flugverbot gilt das ganze Wochenende – und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Vulkan spuckt und spuckt und spuckt.... So langsam wird uns bewusst, dass wir evtl. auch betroffen sein könnten. Wir checken ab, bis wann wir ohne Kosten das vorgebuchte Hotel für die ersten 3 Tage sowie den Mietwagen stornieren können. Ok – das geht ja noch: bis zu 24 Stunden im voraus... Also haben wir noch etwas Zeit, müssen nicht sofort entscheiden, was wir machen werden. Doch wir prüfen schon die Optionen. Im Mai haben auch Kollegen Urlaub – werden wir überhaupt dann noch vor dem Sommer Urlaub nehmen können? Es bleibt spannend. Und das, wo wir so urlaubsreif sind und uns gefreut haben... Zumindest unsere Kollegen und Vorgesetzten geben grünes Licht - wir können zur Not bis Mitte Juni verschieben und umbuchen, falls erforderlich. Das erleichtert schon einmal sehr, wir sind flexibel - vielen Dank nochmal an dieser Stelle dafür! Doch Flug umbuchen geht derzeit noch nicht, da die Fluggesellschaften immer nur den nächsten Tag im Fokus haben. Und wir sind Berufsoptimisten, hoffen, dass sich bis Donnerstag alles wieder normalisiert hat.

21.04.2010

Der Flugbetrieb soll wieder anstarten... ob unser Flieger wohl morgen pünktlich geht? Wir beschliessen, dass es so sein wird. Und packen. Ich na klar wie immer viel zu viel... Aber trotzdem hat mein Koffer nur 15 kg - ich kann also in den USA noch etwas dazupacken...

Donnerstag, 22.04.2010

Wir fliegen wider Erwarten fast pünktlich in Düsseldorf ab – mit einem Flugzeug voller kleiner Kinder. Die erstaunlich ruhig sind. Doch nichtsdestotrotz: 10:15 Stunden Flugzeit sind einfach zu lang. Doch das muss man halt in kauf nehmen, wenn man etwas weiter weg möchte...

Der Flughafen von Fort Myers ist gegen Miami klein, sehr klein. Der Imigration-Raum ist ebenfalls klein, mit Teppich ausgelegt, warm und stickig – die Klimaanlage läuft nicht. Aber es geht zügig voran – wesentlich schneller als in Miami. Man merkt, dass hier hauptsächlich Urlauber abgefertigt werden. Die Beamten sind sehr nett und freundlich. Eine Stewardess kommt mit meiner Brille an – die ist wohl im Flieger auf den Boden gerutscht. Wie nett – und gut, dass sie gefunden wurde. Das wäre sonst ein teurer Start in den Urlaub geworden! Wir nehmen unsere Koffer und gehen erstmal zum Mietwagengebäude direkt gegenüber vom Eingang. Wie praktisch – nicht erst auf einen Shuttlebus warten wie in Miami.

Was mich positiv überrascht ist, dass weder im Flughafengebäude noch im Gebäude der Mietwagenfirmen Kühlschrank-Temperaturen herrschen. Dirk checkt sich ein, die Autos stehen direkt hinter dem Gebäude. In midsize steht nur noch ein Toyota dort. Geht gar nicht, meint Dirk – und bekommt ohne Probleme einen Saturn Aura. Ziemlich groß und bequem – hat nur leider keinen Autostart wie letztes Jahr der Pontiac. Hier in Deutschland hätte es sicherlich Diskussion wegen des anderen Wagens gegeben – in den USA kein Problem. Wir übernehmen den Wagen bei 28.850 Meilen.

Erstmal geht es nach Naples – vom Flughafen bis Naples fährt man ca. 35 – 40 min. Wir haben uns für die ersten 3 Tage im Lemon Tree Inn eingebucht. Und uns direkt die King Suite gegönnt – nettes Zimmer. Wir trinken draussen noch ein Bier und dann geht es erstmal ins Bett – wir sind einfach nur müde.

 

 

 

 

 

 


Freitag, 23.04.2010

Wir sind um 5 Uhr morgens wach – viel zu früh. Zappen uns durchs Fernsehprogramm und fahren dann erstmal zu Bob Evans frühstücken. Sehr gut – genau das, was man nach einer langen Anreise als Start in den Urlaub braucht. Kaffee bis zum Abwinken, Rühr- bzw. Spiegeleier, Würstchen, Hash Browns, Toast und ganz wichtig: Pfannkuchen. Mit Ahornsirup. Da ist man bis abends gesättigt. Bob Evans ist etwas netter und edler als Denny's. Hier in Deutschland kämen wir niemals auf die Idee, erstmal ca. 20 min zu fahren um zu frühstücken – in den USA ist das vollkommen normal.

Wieder zurück im Hotel geht es erstmal an den Strand. Herrlich, einfach nur schön ist das! Bis darauf, dass ich mir trotz Sonnenschutzcreme direkt einen dicken Sonnenbrand zulege. Tja – die Sonne ist dort eben etwas intensiver als bei uns oder in Griechenland. Man unterschätzt das. Und leider sehen wir dieses Jahr auch nicht die kleinen Krebse, die letztes Jahr zwischendurch immer im Sand herauskamen.

Abends gehen wir zu Kelly's Fishhouse direkt am Fluß – und essen eine wirklich fantastische Fischplatte. Sowie eines der besten Schwertfisch-Steaks, die ich je gegessen habe. Richtig saftig. Wir sind noch geschafft, haben ein wenig jetlag und gehen früh zu Bett.

 

 

 

 

 

 

Samstag, 24.04.2010

Eigentlich wollten wir heute wieder zum Strand – mit meinem Sonnenbrand ein Ding der Unmöglichkeit. Also – was tun? Umdisponieren und sehen, was der Tag so bringt. Das Miramar-Outlet bietet sich für so einen Tag doch regelrecht zum shoppen an... Ich kann nur sagen – das war extrem-shoppen... 5 ½ Stunden... Und nicht nur von mir getrieben, nein, Dirk hatte auch Lust dazu! Im Gegensatz zum letzten Jahr hat es sich diesmal auch richtig gelohnt. Shoppen macht hungrig – also eine Kleinigkeit bei Applebee's essen. Dort gibt es einen neuen Salat – mit chicken oriental. Sehr lecker gewürzt. Wir legen uns noch 1 Stunde an den Pool und packen danach unsere Fototasche. Ab an den Strand und Sonnenuntergang geniessen. Der Strand ist voll – viele haben sich Strandstühle mitgebracht, sitzen auch auf Decken, Handtüchern und schauen sich das Schauspiel an. Großartig. In Florida ist es verboten, am Strand Alkohol mitzubringen – trotzdem sehen wir Bierflaschen und Wein in Plastikflaschen.

 

 

 

 

 

Wir recherchieren im Internet, wie die beiden Crab Shack Lokale in Naples sind. Beide kommen sehr schlecht weg. Wir möchte es trotzdem ausprobieren und gehen zu Joe's Crab Shack etwas essen. Ich weiss ja nicht, was die Leute so erwarten von einem Crab Shack Lokal – also wir verstehen die negativen Kritiken nicht. Man darf hier kein Luxusessen wie bei Kelly's Fishhouse erwarten – aber sowohl mein Lachs als auch Dirk's Fischplatte waren gut. Es ist einfach dort, aber vollkommen ok. Man kann draussen am Fluß sitzen und hat einen schönen Blick.

 

 

 

 

 

 


Sonntag, 25.05.2010

Es heisst Abschied nehmen von Naples. Wir wollen zu den Everglades und unterwegs das AH-TAH-THIKI-MUSEUM besuchen. In diesem Museum soll man Einblick in das Leben der Seminole-Indianer von früher bekommen. Laut Reiseführer hört sich das etwas größer an, es ist aber in der Tat nur ein kleines Museum. Wir fahren über die I-75 Richtung Florida City und Everglades. Von der Autobahn-Abfaht bis zum Museum sind des 17 Meilen, ca. 30 min. Es ist eine seltsame Gegend. Viele Kühe, flache Landschaft, der Ort selbst für unser Empfinden einfach nur trostlos. Das Muesum ist ganz nett. Besonders interessant ist der „Boardwalk“, ein Rundweg durch eine Art tropischen Regenwald. Wir haben Glück, dass noch keine richtige Moskitozeit ist. Man hört nichts, absolut gar nichts – ausser Vogelgezwitscher. Und sieht eine beeindruckene Natur. Ich mag mir nicht vorstellen was passieren würde, wenn der Holzsteg an einer Stelle morsch wäre... Zu sehen gibt es auch einen Zeremonieplatz sowie die Nachbildung eines kleinen Dorfes. Das Amphitheater hätte ich mir etwas großartiger vorgestellt. Das Museum selbst besteht aus 2 Räumen, in denen Szenen von früher nachgestellt sind. Fazit: gut, dass wir es mal gesehen haben, aber den Umweg würden wir persönlich nicht nochmal in Kauf nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach haben wir Hunger und Durst – keine Chance, im Ort etwas zu bekommen. Da es eh' trostlos ist, fahren wir wieder zurück Richtung Autobahn. Da war eine Tankstelle. Wir müssen sowieso tanken und hoffen, dass es dort etwas zu essen gibt. Doch auf DAS waren wir nicht vorbereitet: oh weia, ein richtig ranziger Geruch nach altem Fett liegt im Raum, alles ist total heruntergekommen. Ein paar Unerschrockene haben etwas zu essen bestellt – das sieht alles andere als appetitlich aus. Richtig widerlich ist das. Eine Tankstelle wie aus einem schlechten Roadmovie. Zum Glück gibt es fertig abgepackte Sandwiches, die in der Kühltheke liegen – industriell geliefert, die kann man sicherlich unbesorgt essen. Das MHD ist auch noch nicht abgelaufen. Wir essen draussen und haben Gesellschaft von ziemlich vielen Vögeln... wir möchten schnell weiterfahren. Vorher noch Hände waschen und die restrooms aufsuchen. Ich bin verunsichert – auf einer Toilette kniet eine Frau, Gesicht nach vorne zur Tür. Hmmm... ich überlege, ob ich nachfragen sollte, ob alles ok ist. Gehe 'raus und wieder 'rein – zum Glück kommt sie mir aber schon entgegen. Hmmm... ich frage mich, was sie dort wohl gemacht hat – und komme zu keinem Schluß. Wir tanken und fahren endlich weiter. Nach 7 Dollar Mautgebühr und einer ansonsten ziemlich eintönigen Fahrt kommen sind wir froh, endlich in Florida City anzukommen.

Wir kommen im Quality Inn unter und genehmigen uns 1 Stunde am Pool. Dann geht es wieder zu Applebee's. Das Appelbee's in der Nähe der Miramar Outlets war gewohnt gut, nicht zu kalt. Hier jedoch sind wieder Kühlschrank-Temperaturen. Ich bin froh, dass ich Jeans trage sowie eine Strickjacke dabei habe. Und hole mir die Fleece-Jacke aus dem Auto. Wir essen viel zu schnell, da wir so ausgehungert sind und frieren. Das Essen bekommt mir nicht allzugut – ich schiebe es darauf, dass ich zu schnell gegessen habe. Bin total fertig und will nur ins Bett.

 


Montag, 26.04. 2010

Es ist schwül, sehr schwül, fast unerträglich. Luftfeuchtigkeit sicherlich 80 %. Ausserdem ist es ziemlich bewölkt – wir hoffen, dass wir die Everglades im Trockenen besuchen können. Doch erstmal wird gefrühstückt – und wir sind überrascht: das beste Frühstück für diese Hotelklasse. Mit der Möglichkeit, sich selbst frische Waffeln zu machen. Packen, Koffer ins Auto laden und ab geht’s. Auf dem Weg zu den Everglades sehen wir die ersten Warnschilder: Panthers Crossing. Da wird einem schon ein wenig komisch...

 

 

 

 

 

 

Wir betrachten den Himmel und hoffen, dass das Wetter sich hält. Für 10 Dollar Eintritt kann man 7 Tage lang die Everglades besuchen – wow, das ist günstig! Wir fahren zum ersten Rundgang, um 10.30 Uhr soll dort eine Führung mit einem Ranger stattfinden. Was soll ich sagen – pünktlich um 10.32 Uhr öffnet der Himmel seine Schleusen und es schüttet wie aus Eimern... Wow – das sind Wassermengen! Katy, die Rangerin, verzichtet auf einen Rundgang und hält stattdessen einen sehr interessanten Vortrag. Sie ist wirklich mit Leib und Seele dabei, die Begeisterung merkt man ihr richtig an. Bis zum Flamingo Visitor Center sind es 38 Meilen – vielleicht regnet es dort zumindest nicht? Wir wollen unser Glück versuchen – und fahren mitten durch das Zentrum des Gewitters. Sicht teilweise unter 30 m. Sturmböen und heftige Blitze bilden ein unheimliches Schauspiel um unseren sicheren Wagen. Hat keinen Zweck. Eigentlich wollten wir nachmittags nach Key West fahren. Entscheiden aber, dass wir noch 1 Tag hier bleiben und auf Key West verzichten. Die Everglades interessieren uns mehr. Es ist Mittagszeit und wir fahren nochmal zu Applebie's. Eigentlich mag ich diese Restaurantkette und habe dort letztes Jahr immer gut gegessen. Aber es war grottenschlecht. Wenn ich hier zum 1. Mal Applebie's ausprobiert hätte würde ich sagen 'never again'. Der Laden ist einfach nicht gut geführt, das Essen bekommt uns Beiden nicht besonders. Überhaupt ist hier in Florida City alles etwas schäbiger. Zumindest empfinden wir das so. Auch das Prime Outlet, durch welches wir noch schlendern.

 

 

 

 

 

 

Wir quartieren uns für die nächste Nacht im Travellodge, direkt gegenüber vom Quality Inn, ein. Sehr empfehlenswert – wenn man das übliche Continental Breakfast ausser acht lässt. Damit ich wenigstens einmal auf den Keys war, fahren wir zum Abendessen nach Key Largo. Unterwegs sehen wir einen Sonnenuntergang mit fantastischen Farben. Ich muss sagen, die Fahrt zu den Keys hat etwas. Die ganzen vorgelagerten Inselchen, die Atmospäre ist schon irgendwie besonders. Wir essen im Bayside Grill hervorragend zu Abend und freuen uns auf den nächsten Tag.

Dienstag, 27.04.2010

Strahlender Sonnenschein – Everglades, wir kommen! Der perfekte Tag hierfür, nicht so heiß und schwül wie am Vortag. Wir entscheiden uns wieder für den Anhinga Trail. Es fängt schon gut an: ein Alligator kommt aus dem Wasser und legt sich mitten in den Weg, nichts geht mehr. Kann man daran vorbei oder besser nicht? Vor und hinter dem im Wege liegenden Alligator stehen Besucher und wissen nicht so recht, was zu tun ist. Irgendwann umrunden ein paar ganz Mutige den Alligator im Abstand von ca. 2 Metern. Er bleibt ganz still liegen. Sehr imposant ist das. Nachdem einige an ihm vorbeigegangen sind, zieht er sich ein wenig zurück und zeigt uns sein großes Maul. Wow – da möchte ich nicht zwischen sein.... Wir gehen den Rundweg weiter und sehen viele Fische, Vögel, Schildkröten, Schilf – alles, was das Herz begehrt und wie man sich die Everglades vorstellt. An einer Stelle zählen wir über 20 Alligatoren, die in der Sonne dösen. Sie werden erst nachts richtig aktiv. Ein Ranger empfiehlt unbedingt einen Besuch bei Nacht. Beeindruckend, in freier Wildbahn so nah an diese Tiere herangehen zu können. Ich könnte mich hier stundenlang aufhalten und einfach nur schauen. Aber so einen Rundgang bei Nacht - den würde ich nur in Begleitung eines Rangers machen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen noch 2 andere Rundwege, den Pa-hay-okee Overlook und den Mahogany Hammock. Natur, einfach nur Natur. Wir sind fasziniert und beeindruckt. Diese Ruhe! Den Mahogany Hammock brechen wir aufgrund der Moskitos ab – das war ein regelrechter Angriff. Wir sehen uns an und denken das Gleiche: wir haben definitiv die richtige Entscheidung getroffen, Key West konnte warten. Die Everglades werden wir auf jeden Fall nochmal besuchen!

 

 

 

 

 


Nachmittags geht es wieder Richtung Norden, Ziel: Sarasota. Die Fahrt zieht und zieht sich – wir fahren ca. 5 Stunden. Fast nur geradeaus. Aber wir wollen Meilen machen, da unsere Freunde in Weeki Wachee im Norden wohnen und wir ein paar Tage dort verbringen möchten. Wir übernachten in Sarasota am Lido Beach. Das Hotel hat sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Aber uns wird das Lido Beach Resort oder vielmehr die Lido Beach Grille Bar zum Abendessen empfohlen. Es gibt sogar einen Shuttle-Busservice von unserem Hotel dorthin. Fußweg: 3 min... ohne Worte, oder? Die Lido Beach Grill Bar ist im 8. Stock des Hotels. Erst schauen wir uns an der Bar den Sonnenuntergang an und bekommen dann einen Tisch zur anderen Seite heraus – mit Blick über Sarasota bei Night. Wir speisen absolut fantastisch - jeder Dollar war es uns wert. Der Koch macht das Essen etwas 'more spicey', da wir Europäer sind. Naja – alsso für uns war es normal gewürzt, aber die Amerikaner essen ja eher etwas milder. Dirk isst einen Grouper und ich Lachs, asiatisch angehaucht. Dieses Lokal ist auf jeden Fall zu empfehlen!

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 28.04.2010

Eigentlich hatten wir das Ringling-Museum auf dem Plan – aber wir wollen nach der langen Fahrt von gestern beide lieber an den Strand. Also verschieben wir das Museum auf ein anderes Mal. Das, was wir von Sarasota sehen spricht uns an; das werden wir uns bei Gelegenheit auf jeden Fall näher anschauen! Wir fahren weiter nach Clearwater Beach, an 'unseren' Strand. Ach, das tut gut. Und ist einfach nur schön. Nach einem Drink beim Palm Pavillion geht es weiter zu unserem Ziel für die nächsten Tage: Weeki Wachee – und unsere Freunde Todd und Sunny. Schön, wieder hier zu sein und die Beiden zu sehen. Sie freuen sich genauso und wir verbringen einen richtig schönen Abend.

 

 

 

 

 

 


Donnerstag, 29.04.2010

Dieses Mal hat Dirk etwas zuviel Sonne abbekommen – also nix mit Sonnenbaden und 'unseren Teint' pflegen oder so. Also, was macht man dann in den USA? Richtig – eine Mall aussuchen und shoppen gehen.... Also, ab nach Tampa zur International Mall, einer der schönsten Malls, die ich kenne. Doch kaufen, nein, kaufen tun wir nichts. Nur schauen und die Atmosphäre wirken lassen. Letztes Jahr war ich mit Sunny dort und wir sind abends noch in der Cheesecake Factory essen gewesen. Zwar auch eine große Kette, aber sehr geschmackvoll eingerichtet und das Essen wirklich gut. Das habe ich noch in sehr guter Erinnerung und wir gehen dort zum Mittagessen hin. Wir bestellen Pasta, alle Beide das kleine Mittagsmenue – und bekommen eine Riesenportion! Lt. Kellner ist diese aber nur halb so groß wie die normale Portion. Wow, viel zu viel. Da würde ich eher dafür plädieren, die Gerichte etwas kleiner und günstiger auszugeben. Aber das Essen ist sehr gut und nach wie vor empfehlenswert. Und ich konnte Dirk endlich etwas zeigen, was er noch nicht kannte.

Danach fahren wir nach Tampa / Ybor City und fahren mit der alten Straßenbahn. Für 5 Dollar pro Tag kann man so häufig man möchte Straßenbahn und Bus fahren und damit die Stadt erkunden. Wer die Gelegenheit hat, sollte diese auf jeden Fall nutzen. Für amerikanische Verhältnisse ist Ybor City alt. Wieder zu Hause erfrischen wir uns erstmal im Pool. Abends machen wir Barbecue, ein leckeres Steak vom Grill.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Freitag, 30.04.2010

Es ist bewölkt, soll regnen. Wir fahren nach Homossassa Springs in den Wildlife State Park. Scheinbar ist Wandertag – unendlich viele Schulklassen sind dort. Wow. Ich sage mir immer wieder 'ich mag Kinder, ja, ich mag Kinder'.... Kleiner Scherz. Der Park gefällt uns wieder gut. Wenn man allerdings kurz vorher in den Everglades war... kein Vergleich. Was wieder faszinierend ist, sind die Manatee's, der einzige Meeressäuger, der sich rein pflanzlich ernährt. Sowie die Lu, das Flußpferd und die ganzen Vögel. Es ist schwül, unglaublich schwül. Ich weiss gar nicht, was mit mir los ist. Kann mich kaum auf den Beinen halten, bin fix und fertig. Dirk und unsere Freunde meinen das läge daran, dass ich endlich im Urlaub angekommen sei und loslassen kann. Möglich. Aber warum ist das so anstrengend?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sunny hat für abends einen Tisch im Restaurant eines benachbarten Golfclubs reserviert. Wir machen uns hübsch und los geht’s. Sehr edel das Gelände, mit richtigem Sicherheitsdienst. Das Clubhaus ist sehr, sehr edel – und wir senken den Altersdurchschnitt beträchtlich. Die Geräuschkulisse ist sehr hoch. Nichtsdestotrotz ist es sehr nett und das Essen wirklich sehr gut. Wir lernen, dass in dieser Community von den Mitgliedern ein monatlicher Beitrag gezahlt wird, damit das Clubhaus inklusive Restaurant erhalten bleiben können. Später klart es auf, wir haben sternenklaren Himmel. Geregnet hat es heute auch nicht, nicht einen Tropfen. Wir verfolgen die Nachrichten und sind entsetzt, was sich im Golf von Mexico abspielt. Der Ölteppich wird größer und größer, wir machen uns Gedanken um die Natur.

 

 


 

Samstag, 01.05.2010

Heute ist der heißeste Tag bisher – zwischen 96 und 98 Grad Fahrenheit, das entspricht ca. 36 Grad Celsius. Und wieder eine wahnsinnig hohe Luftfeuchtigkeit. Ich bin immer noch müde und unglaublich fertig. Wir beschließen, einen Strandtag einzulegen und fahren nochmal nach Clearwater Beach. Da die Sonne so brennt leisten wir uns den Luxus und mieten einen Sonnenschirm mit 2 Liegen. 17 Dollar für den ganzen Tag. Griechenland oder Spanien sind auch nicht wirklich günstiger... Neben uns liegen Griechen – der Unterricht zahlt sich aus, ich verstehe etwas. Mittags gehen wir wieder zum Palm Pavillion – aber das Essen ist nicht wirklich zu empfehlen. Wir essen den schlechtesten Hamburger unseres Lebens. Eignet sich eben doch eher, nur etwas zu trinken. So – noch ein wenig im Golf von Mexico schwimmen und sonnen. Trotz Sonnenschirm werden wir leicht rot; ohne hätte man es max. 1 Stunde, wenn überhaupt, ausgehalten. Schade - dieses Jahr haben wir keine Delfine gesehen. Spätnachmittag noch eine Runde im Pool – so lässt es sich leben. Meine Lebensgeister kehren zurück, ich fühle mich gut und erfrischt. Abends ein wenig Tomate Mozzarella. Zum Glück haben wir eine Marke erwischt, die wirklich wie Mozzarella aussieht und schmeckt. Etwas teurer als hier in Deutschland – fast 5 Dollar kostet ein Stück, das für uns Beide ausreicht. Abends schauen wir etwas fern.

Sonntag, 02.05.2010

Todd und Sunny bekommen Besuch von dem Kranich-Pärchen, welches sie letztes Jahr ein wenig an sich gewöhnt und regelmässig gefüttert hatten. Die beiden haben ein Junges und kommen regelmäßig vorbei. Ist schon klasse, wie nah die Vögel an den Menschen herankommen.

Heute wird das kleinere Boot von Todd klargemacht und wir schippern durch die Flußlandschaft. Sehr entspannend, das müsste man zu Hause auch regelmässig machen können... Todd und Dirk gehen sogar ins Wasser und laufen auf einem Teppich herum, auf dem man richtig einsinkt. Es ist noch heisser als gestern. So heiß, dass sogar die Beiden freiweillig von sich aus die Klimaanlage im Haus anmachen. Das will etwas heissen, normalerweise läuft nur der Ventilator. Auf dem Weg nach Hause noch einkaufen für ein Barbecue. Wir legen frischen Lachs mit Kräutern, Knoblauch und Olivenöl ein. Lecker.... Es ist so heiß, dass sogar gekühlter Weisswein innerhalb von wenigen Minuten so warm wird, dass er nicht mehr schmeckt. Also bleibt es bei Wasser. Die Schwüle schafft uns und wir gehen alle früh zu Bett.

 

 

 

 

 

 

 


Montag, 03.05.2010

Es wird wieder warm, sehr warm. Todd hat heute laut Einsatzplan nicht so viel zu tun und möchte uns nachmittags eine Quelle zeigen. Wir fahren zur Gulf View Mall, da ist es klimatisiert und somit erträglich. Sehr witzig – überall stehen Leder-Relaxsessel herum. Und viele ältere Herren liegen dort und dösen vor sich hin, während ihre Ladies wahrscheinlich die Geschäfte unsicher machen. Ein Bild für die Götter ist das. Wir erstehen für Sunny ein vegetarisches Kochbuch und landen einen Hit – sie ist total begeistert. Ich habe das Gleiche zu Hause.

Todd wird leider zu einem Sondereinsatz abberufen, somit wird es nichts mit der Fahrt zur Quelle. Wir disponieren um und verbringen die Zeit am Pool. Nicht gerade das schlechteste Leben.... Abends gehen wir 4 gemeinsam beim Upper Deck am Weeki Wachee River essen. Eine richtig urige Kneipe, Anfahrt ist möglich mit dem Auto – oder per Boot. Die Bar besteht eigentlich nur aus einem Raum mit Billardtischen, Fernseher mit Sportprogramm und der Theke mit ein paar Tischen auf der Flußseite. Spezialität sind wohl die chicken wings, aber auch die Fajitas sind sehr gut. Na klar läuft wie immer in solchen Kneipen der Fernseher, Sportprogramm. Das gehört dazu. Wir verquatschen uns total, Reden über Gott und die Welt – richtig nett.

 

 

 

 

 

Später kommt zu Hause noch ein Nachbar vorbei, Tom. Wir gehen morgen mit ihm in seinen Sportclub und dürfen dann am Schießstand schießen. Er zeigt und erklärt uns die Waffen und den Ablauf dort. Tom hat bei der Army Schießunterricht gegeben. Ich bin gespannt und nervös zugleich....

 

Dienstag, 04.05.2010

10 Uhr – es geht los. Wir fahren mit 2 Autos zum Sportclub. Er ist nicht nur für die Mitglieder sondern auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Es ist wieder heiß, unglaublich heiß. Und am Schießstand ist es laut, sehr laut. Ich hätte nicht gedacht, dass Schüsse so laut sind. Und das trotz Ohrschützer! Ich bekomme noch eine Schutzbrille – und weiß kurz danach auch, warum. Die Patronenhülsen liegen herum und teilweise ist dann Schießpulver in der Luft. Tom geht zielstrebig zur mittleren Distanz von 50 yards und lädt mir die Waffe, ich trau' mich nicht. Dirk schmunzelt vor sich hin uns schaut mir zu. Ich darf schießen und bin frustriert, da ich fast nur daneben treffe. Die Waffe geht beim Rückstoß automatisch nach oben, ich verreiße ständig. Dabei ist es eine kleine Pistole mit 22er Munition. Ich probiere noch eine größere Pistole mit einem Laservisier aus – und treffe fast mittig. Aber wow – mit so einem Rückstoß hätte ich nicht gerechnet. Hätte ich den Kopf nicht schnell genug zurückgezogen – das hätte mir glatt die Nase brechen können! Tom ist amüsiert, Dirk ebenso. Mir reicht es, vor dieser Waffe habe ich echten Respekt, das ist eine Nummer zu groß für mich. Ausserdem ist es ziemlich frustrierend, wenn von 20 Kugeln vielleicht 3-4 ihr Ziel treffen. Das hätte ich mir einfacher vorgestellt. Ausserdem bin ich schreckhaft, es ist wirklich sehr laut! Tom hat ein Einsehen und geht mit mir zu kürzeren Distanz von 25 yards. Endlich ein Erfolgserlebnis, fast alle Kugeln treffen die Zielscheibe! Inzwischen komme ich mit der kleine Pistole ganz gut klar und traue mich sogar, diese selbst nachzuladen. Dirk möchte die Pistole auch ausprobieren und ich kann ihm sogar die Handhabung erklären. Tom meint, er hätte seinen Job gut erledigt und lässt mich mit Munition allein zurück, Dirk folgt ihm kurz darauf. Er mag lieber die weitere Distanz und die größere Waffe. Aber irgendwann reicht es, ich finde es doch recht eintönig. Außerdem geht die Munition ganz schön ins Geld. Ich denke, das wäre keine Sport für mich. Ich komme mit Pam ins Gespräch, einer netten Dame, die auch noch nicht so oft schießen war. Sie ist bereits im Ruhestand und wir unterhalten uns sehr nett. Mein Englisch ist dieses Jahr wesentlich besser als letztes Jahr – ausserdem verstehe ich vielmehr. Dirk hat auch genug und so bedanken und verabschieden wir uns von Tom, der selbst noch ein wenig bleiben möchte. Sunny ist von unseren Ergebnissen beeindruckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie hat ein wenig in ihrem neuen Kochbuch gestöbert und möchte gern an unserem letzten Abend gemeinsam kochen. Wir einigen uns auf Gazpacho und Spinatpastete. Einkaufen möchte sie selbst, wir sollen doch bitte unseren letzten Urlaubstag in Weeki Wachee genießen. Also fahren wir nochmal nach Hudson Beach. Der Ort gefällt uns sehr gut. Leider kann man nur nicht am Stadtstrand schwimmen gehen. Es gibt Warnschilder, dass Bakterien im Wasser sind. Seit 3 Jahren hat man dort diese Probleme und herausgefunden wurde bisher nur, dass die Bakterien menschlicher Natur sind. Aber den Verursacher konnte man noch nicht finden. Direkt am Strand stehen öffentliche Grill's, die von der Stadt sogar gewartet und gereinigt werden.

Da wir selbst keine Munition haben, wollen wir uns revanchieren und für Nachschub sorgen. Laut Tom kein Problem, am günstigsten im Walmarkt zu bekommen. Im Walmarkt? Hmmm... ok – probieren wir es aus... Und in der Tat: in der Sportabteilung gibt es Munition zu kaufen, man braucht keinen Waffenschein oder so, die ID-Karte reicht vollkommen aus. Und so kaufen wir zum ersten Mal in unserem Leben Munition für eine Waffe... komisches Gefühl ist das.

Abends kochen wir dann gemeinsam und haben viel Spaß dabei - und Sunny hat 2 neue Gerichte für sich entdeckt. Der letzte Abend vergeht viel zu schnell.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Mittwoch, 05.05.2010

Wir frühstücken, packen unsere Sachen und nehmen schweren Herzens Abschied. Selbst der Himmel scheint betrübt zu sein – es schüttet für ca. 30 min wie aus Eimern. Ursprünglich wollten wir noch eine Nacht in Sarasota oder Sanibel Island verbringen. Doch kurzfristig entschließen wir uns, die Reise dort zu beenden, wo sie angefangen hat: in Naples.

Dieses Mal möchten wir ein anderes Hotel ausprobieren. Im Roomsaver-Heftchen kommt das Best Western ziemlich gut weg, im Internet laut Recherche auch. Ok – ausprobieren... Doch erstmal heisst es fahren, fahren, fahren... Wir entscheiden uns gegen den kostenpflichtige Florida-Turnpike und fahren den Highway bis St. Petersburg durch. Hier fahren wir wieder über die Sunshine Skyway Bridge, welche uns bereits auf dem Hinweg so beeindruckt hat. Danach heisst es erstmal rasten – und so ein Pech aber auch: direkt an der Ausfahrt, welche wir uns ausgucken ist doch glatt noch ein Prime Outlet... Ich werde nochmal fündig bei Columbia Sportswear. Alles in allem halten wir uns hier länger auf als gedacht und kommen erst am frühen Nachmittag in Naples an. Das Best Western gefällt uns von aussen jedoch so gar nicht. Ausserdem ist es uns zu weit weg vom Zentrum. Wir fahren weiter und entscheiden uns für das Cove Inn – eine wirklich gute Entscheidung. Die Zimmer sind nett, wir haben einen fantastischen Ausblick auf den Yachthafen von Naples. Der Pool ist direkt am Wasser, quasi direkt an den Segelyachten. Und abends können wir zu Fuß wenige Meter zum Essen gehen. Das Restaurant ist wirklich zu empfehlen – und so speisen wir genauso, wie wir es in den USA immer wollten und gesucht haben: direkt am Hafen, Blick auf die Segelyachten, ein richtig romantisches Ambiente. Die Nachbarn am Nebentisch sind sehr nett, wir kommen kurz ins Gespräch, die Amerikaner sind einfach offen und freundlich, das stellen wir immer wieder fest. Nach einem opulenten Mahl lassen wir den Abend ausklingen, morgen müssen wir leider Abschied nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 06.05.2010

Das Hotel bietet auch ein kleinen Coffee Shop für Frühstück und Lunch an. Genauso, wie man es sich auch amerikanischen Filmen vorstellt. Wir frühstücken sehr gut und überlegen, was wir mit den letzten Stunden so anfangen. Das Zimmer muss um 13 Uhr geräumt werden, Strand würde also Streß bedeuten. Wir legen uns noch ein wenig an den Pool und geniessen die Sonne. Danach heisst es packen und alles im Auto verstauen. Das Cove Inn inkl. angeschlossenen Lokalen ist wirklich zu empfehlen; wir kommen wieder, ganz sicher.

Wir fahren nochmal zum Pier von Naples. Das Meer leuchtet richtig schön grün, das Wolkenspiel ist fantastisch. Und es ist wieder heiß, ziemlich heiß. Natürlich haben wir wieder einmal nicht ausreichend Kleingeld für die Parkuhren. Diese nehmen nur Quater an, wir kratzen unser letztes Kleingeld zusammen. Es ist wunderschön, der Ausblick fantastisch. Viele stehen auf dem Pier und fischen. Vereinzelt stehen Fischer zum Säubern und Ausnehmen der Fische da. Wir haben Glück - gerade hat jemand etwas gefangen... Naples ist für mich einfach einer der schönsten Orte in Florida für Urlaub. Es ist Mittagszeit und wir gehen nochmal ins Lokal The Dock at Crayton Cove. Wir wollen nicht zurück nach Deutschland, selbst ich dieses Mal nicht. Doch es hilft alles nichts. Ein letztes Mal zu Starbucks und einen Frappucino Caramel trinken, nochmal tanken und ab nach Fort Myers zum Flughafen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wieder sind wir überrascht. In Miami ist durch den Stadtverkehr schon die Anfahrt zum Flughafen stressig. Hier – alles easy going und relaxed. Wir geben das Auto ab und müssen wieder nur die Straße überqueren, um zum Terminal zu kommen. Hier heisst es erstmal 'raus aus den Shorts und 'rein in die Jeans für den Rückflug. Auch im Flughafen selbst ist alles sehr ruhig und entspannt. Der Flughafen Köln-Bonn ist hektisch dagegen. Wir warten darauf, dass unser Flug aufgerufen wird und beschließen, nicht mehr über Miami zu fliegen, sofern es nicht erforderlich ist.

Im Flugzeug selbst haben wir Glück – der Flieger ist nicht ausgebucht und so hat jeder 2 Sitze für sich. Genial. Dank Schlaftablette können wir Beide etwas schlafen. Trotzdem ist der Flug wie immer zu lang.... In Deutschland kommt der Schock: Abflug bei 36 Grad in Florida, Ankunft bei 6 Grad in Düsseldorf. Das sind mal gerade schlappe 30 Grad Temperaturunterschied... Wir gönnen uns ein Taxi zurück nach Köln, schleppen uns zu unserer Wohnung hinauf und müssen erstmal die Heizung anmachen.

Am nächsten Tag noch ein wenig jetlag – aber es hält sich in Grenzen. Fazit: wir hatten einen wunderschönen, abwechslungsreichen Urlaub mit vielen schönen Erlebnissen und ganz viel auspannen. Und sagen uns: nach dem Urlaub – ist vor dem Urlaub....

Danke fürs mitlesen – und die Fotos sind jetzt auch in der Galerie, hier...