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Florida 2010 - Einfach nur Weeki Wachee

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Montag, 03.05.2010

Es wird wieder warm, sehr warm. Todd hat heute laut Einsatzplan nicht so viel zu tun und möchte uns nachmittags eine Quelle zeigen. Wir fahren zur Gulf View Mall, da ist es klimatisiert und somit erträglich. Sehr witzig – überall stehen Leder-Relaxsessel herum. Und viele ältere Herren liegen dort und dösen vor sich hin, während ihre Ladies wahrscheinlich die Geschäfte unsicher machen. Ein Bild für die Götter ist das. Wir erstehen für Sunny ein vegetarisches Kochbuch und landen einen Hit – sie ist total begeistert. Ich habe das Gleiche zu Hause.

Todd wird leider zu einem Sondereinsatz abberufen, somit wird es nichts mit der Fahrt zur Quelle. Wir disponieren um und verbringen die Zeit am Pool. Nicht gerade das schlechteste Leben.... Abends gehen wir 4 gemeinsam beim Upper Deck am Weeki Wachee River essen. Eine richtig urige Kneipe, Anfahrt ist möglich mit dem Auto – oder per Boot. Die Bar besteht eigentlich nur aus einem Raum mit Billardtischen, Fernseher mit Sportprogramm und der Theke mit ein paar Tischen auf der Flußseite. Spezialität sind wohl die chicken wings, aber auch die Fajitas sind sehr gut. Na klar läuft wie immer in solchen Kneipen der Fernseher, Sportprogramm. Das gehört dazu. Wir verquatschen uns total, Reden über Gott und die Welt – richtig nett.

 

 

 

 

 

Später kommt zu Hause noch ein Nachbar vorbei, Tom. Wir gehen morgen mit ihm in seinen Sportclub und dürfen dann am Schießstand schießen. Er zeigt und erklärt uns die Waffen und den Ablauf dort. Tom hat bei der Army Schießunterricht gegeben. Ich bin gespannt und nervös zugleich....

 

Dienstag, 04.05.2010

10 Uhr – es geht los. Wir fahren mit 2 Autos zum Sportclub. Er ist nicht nur für die Mitglieder sondern auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Es ist wieder heiß, unglaublich heiß. Und am Schießstand ist es laut, sehr laut. Ich hätte nicht gedacht, dass Schüsse so laut sind. Und das trotz Ohrschützer! Ich bekomme noch eine Schutzbrille – und weiß kurz danach auch, warum. Die Patronenhülsen liegen herum und teilweise ist dann Schießpulver in der Luft. Tom geht zielstrebig zur mittleren Distanz von 50 yards und lädt mir die Waffe, ich trau' mich nicht. Dirk schmunzelt vor sich hin uns schaut mir zu. Ich darf schießen und bin frustriert, da ich fast nur daneben treffe. Die Waffe geht beim Rückstoß automatisch nach oben, ich verreiße ständig. Dabei ist es eine kleine Pistole mit 22er Munition. Ich probiere noch eine größere Pistole mit einem Laservisier aus – und treffe fast mittig. Aber wow – mit so einem Rückstoß hätte ich nicht gerechnet. Hätte ich den Kopf nicht schnell genug zurückgezogen – das hätte mir glatt die Nase brechen können! Tom ist amüsiert, Dirk ebenso. Mir reicht es, vor dieser Waffe habe ich echten Respekt, das ist eine Nummer zu groß für mich. Ausserdem ist es ziemlich frustrierend, wenn von 20 Kugeln vielleicht 3-4 ihr Ziel treffen. Das hätte ich mir einfacher vorgestellt. Ausserdem bin ich schreckhaft, es ist wirklich sehr laut! Tom hat ein Einsehen und geht mit mir zu kürzeren Distanz von 25 yards. Endlich ein Erfolgserlebnis, fast alle Kugeln treffen die Zielscheibe! Inzwischen komme ich mit der kleine Pistole ganz gut klar und traue mich sogar, diese selbst nachzuladen. Dirk möchte die Pistole auch ausprobieren und ich kann ihm sogar die Handhabung erklären. Tom meint, er hätte seinen Job gut erledigt und lässt mich mit Munition allein zurück, Dirk folgt ihm kurz darauf. Er mag lieber die weitere Distanz und die größere Waffe. Aber irgendwann reicht es, ich finde es doch recht eintönig. Außerdem geht die Munition ganz schön ins Geld. Ich denke, das wäre keine Sport für mich. Ich komme mit Pam ins Gespräch, einer netten Dame, die auch noch nicht so oft schießen war. Sie ist bereits im Ruhestand und wir unterhalten uns sehr nett. Mein Englisch ist dieses Jahr wesentlich besser als letztes Jahr – ausserdem verstehe ich vielmehr. Dirk hat auch genug und so bedanken und verabschieden wir uns von Tom, der selbst noch ein wenig bleiben möchte. Sunny ist von unseren Ergebnissen beeindruckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie hat ein wenig in ihrem neuen Kochbuch gestöbert und möchte gern an unserem letzten Abend gemeinsam kochen. Wir einigen uns auf Gazpacho und Spinatpastete. Einkaufen möchte sie selbst, wir sollen doch bitte unseren letzten Urlaubstag in Weeki Wachee genießen. Also fahren wir nochmal nach Hudson Beach. Der Ort gefällt uns sehr gut. Leider kann man nur nicht am Stadtstrand schwimmen gehen. Es gibt Warnschilder, dass Bakterien im Wasser sind. Seit 3 Jahren hat man dort diese Probleme und herausgefunden wurde bisher nur, dass die Bakterien menschlicher Natur sind. Aber den Verursacher konnte man noch nicht finden. Direkt am Strand stehen öffentliche Grill's, die von der Stadt sogar gewartet und gereinigt werden.

Da wir selbst keine Munition haben, wollen wir uns revanchieren und für Nachschub sorgen. Laut Tom kein Problem, am günstigsten im Walmarkt zu bekommen. Im Walmarkt? Hmmm... ok – probieren wir es aus... Und in der Tat: in der Sportabteilung gibt es Munition zu kaufen, man braucht keinen Waffenschein oder so, die ID-Karte reicht vollkommen aus. Und so kaufen wir zum ersten Mal in unserem Leben Munition für eine Waffe... komisches Gefühl ist das.

Abends kochen wir dann gemeinsam und haben viel Spaß dabei - und Sunny hat 2 neue Gerichte für sich entdeckt. Der letzte Abend vergeht viel zu schnell.