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Florida 2010 - Everglades

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Montag, 26.04. 2010

Es ist schwül, sehr schwül, fast unerträglich. Luftfeuchtigkeit sicherlich 80 %. Ausserdem ist es ziemlich bewölkt – wir hoffen, dass wir die Everglades im Trockenen besuchen können. Doch erstmal wird gefrühstückt – und wir sind überrascht: das beste Frühstück für diese Hotelklasse. Mit der Möglichkeit, sich selbst frische Waffeln zu machen. Packen, Koffer ins Auto laden und ab geht’s. Auf dem Weg zu den Everglades sehen wir die ersten Warnschilder: Panthers Crossing. Da wird einem schon ein wenig komisch...

 

 

 

 

 

 

Wir betrachten den Himmel und hoffen, dass das Wetter sich hält. Für 10 Dollar Eintritt kann man 7 Tage lang die Everglades besuchen – wow, das ist günstig! Wir fahren zum ersten Rundgang, um 10.30 Uhr soll dort eine Führung mit einem Ranger stattfinden. Was soll ich sagen – pünktlich um 10.32 Uhr öffnet der Himmel seine Schleusen und es schüttet wie aus Eimern... Wow – das sind Wassermengen! Katy, die Rangerin, verzichtet auf einen Rundgang und hält stattdessen einen sehr interessanten Vortrag. Sie ist wirklich mit Leib und Seele dabei, die Begeisterung merkt man ihr richtig an. Bis zum Flamingo Visitor Center sind es 38 Meilen – vielleicht regnet es dort zumindest nicht? Wir wollen unser Glück versuchen – und fahren mitten durch das Zentrum des Gewitters. Sicht teilweise unter 30 m. Sturmböen und heftige Blitze bilden ein unheimliches Schauspiel um unseren sicheren Wagen. Hat keinen Zweck. Eigentlich wollten wir nachmittags nach Key West fahren. Entscheiden aber, dass wir noch 1 Tag hier bleiben und auf Key West verzichten. Die Everglades interessieren uns mehr. Es ist Mittagszeit und wir fahren nochmal zu Applebie's. Eigentlich mag ich diese Restaurantkette und habe dort letztes Jahr immer gut gegessen. Aber es war grottenschlecht. Wenn ich hier zum 1. Mal Applebie's ausprobiert hätte würde ich sagen 'never again'. Der Laden ist einfach nicht gut geführt, das Essen bekommt uns Beiden nicht besonders. Überhaupt ist hier in Florida City alles etwas schäbiger. Zumindest empfinden wir das so. Auch das Prime Outlet, durch welches wir noch schlendern.

 

 

 

 

 

 

Wir quartieren uns für die nächste Nacht im Travellodge, direkt gegenüber vom Quality Inn, ein. Sehr empfehlenswert – wenn man das übliche Continental Breakfast ausser acht lässt. Damit ich wenigstens einmal auf den Keys war, fahren wir zum Abendessen nach Key Largo. Unterwegs sehen wir einen Sonnenuntergang mit fantastischen Farben. Ich muss sagen, die Fahrt zu den Keys hat etwas. Die ganzen vorgelagerten Inselchen, die Atmospäre ist schon irgendwie besonders. Wir essen im Bayside Grill hervorragend zu Abend und freuen uns auf den nächsten Tag.

Dienstag, 27.04.2010

Strahlender Sonnenschein – Everglades, wir kommen! Der perfekte Tag hierfür, nicht so heiß und schwül wie am Vortag. Wir entscheiden uns wieder für den Anhinga Trail. Es fängt schon gut an: ein Alligator kommt aus dem Wasser und legt sich mitten in den Weg, nichts geht mehr. Kann man daran vorbei oder besser nicht? Vor und hinter dem im Wege liegenden Alligator stehen Besucher und wissen nicht so recht, was zu tun ist. Irgendwann umrunden ein paar ganz Mutige den Alligator im Abstand von ca. 2 Metern. Er bleibt ganz still liegen. Sehr imposant ist das. Nachdem einige an ihm vorbeigegangen sind, zieht er sich ein wenig zurück und zeigt uns sein großes Maul. Wow – da möchte ich nicht zwischen sein.... Wir gehen den Rundweg weiter und sehen viele Fische, Vögel, Schildkröten, Schilf – alles, was das Herz begehrt und wie man sich die Everglades vorstellt. An einer Stelle zählen wir über 20 Alligatoren, die in der Sonne dösen. Sie werden erst nachts richtig aktiv. Ein Ranger empfiehlt unbedingt einen Besuch bei Nacht. Beeindruckend, in freier Wildbahn so nah an diese Tiere herangehen zu können. Ich könnte mich hier stundenlang aufhalten und einfach nur schauen. Aber so einen Rundgang bei Nacht - den würde ich nur in Begleitung eines Rangers machen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir gehen noch 2 andere Rundwege, den Pa-hay-okee Overlook und den Mahogany Hammock. Natur, einfach nur Natur. Wir sind fasziniert und beeindruckt. Diese Ruhe! Den Mahogany Hammock brechen wir aufgrund der Moskitos ab – das war ein regelrechter Angriff. Wir sehen uns an und denken das Gleiche: wir haben definitiv die richtige Entscheidung getroffen, Key West konnte warten. Die Everglades werden wir auf jeden Fall nochmal besuchen!