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Start Reisen Florida Florida 2009 - Fort Pierce und Orlando

Florida 2009 - Fort Pierce und Orlando

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Wir fahren über die Küstenstraße (welche Küste – sieht man nix von) Richtung Fort Lauderdale. Und hier wieder: Hochhäuser in den Badeorten, ansonsten sieht man vom Wasser nicht viel, da die Küstenstraße eher an den Orten vorbeigeht. Man muss wirklich gezielt in einen Ort fahren, um Wasser oder Strand zu sehen. Mag zwar blauäugig sein, aber irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt…. Außerdem: man fährt von einem Gewerbegebiet ins nächste, es sieht alles gleich aus. Shoppingmall, Supermarkt, Baumarkt, Restaurantketten, unglaublich viel Chiropraktiker und Dentisten – und wenig Atmosphäre. Mein nächster Eindruck: nicht meine Gegend hier. Natürlich gibt es auch nette, gepflegte Orte wie Baton Rouge etc, wo sich die Reichen dieser Welt niedergelassen haben. Aber… naja.

Dirk kannte bisher auch nur die Golfküste, Atlantikküste ist für ihn ebenfalls das erste Mal. Und wir fragen uns: wo ist das Meer, wo die Natur? Da es uns hier beiden nicht gefällt beschließen wir, das gemütliche Fahren zu beenden und fahren auf die Autobahn, schnellstmöglich nach Fort Pierce zum Übernachten. Soll ein netter kleiner Ort direkt am Meer sein. Hmmmm…. Mag sein, aber irgendwie waren das einfach nur ganz viele Straßen mit ein paar Häuser-Ansammlungen. Oder wir haben eventuell etwas verpasst?

Zum Abendessen geht’s nach Applebee’s, das ist in den USA eine sehr bekannte und beliebte Restaurantkette. Essen und Service waren super. Aber: es ist sooooooooo kalt hier drinnen!!! Ich friere total und beschließe: wenn ich irgendwo noch mal reingehe, dann nur mit Strickjacke und meinem Pashima-Schal, jawoll. Bei mir kommt die erste Enttäuschung auf. Wo ist das Florida, das ich mir vorgestellt habe? Wo die tollen Strände? Wo kann man am Meer entlang fahren? Warum verstehe ich kein Wort? Ich kann doch Englisch. Und: warum gehen die Amerikaner hauptsächlich zum Essen in geschlossene Räume, quasi in einen Kühlschrank? Ich bin wohl doch zu sehr Südeuropa-orientiert…

08.05.09

Da uns die Atlantikküste absolut nicht überzeugt, geschweige denn gefällt, brechen wir hier ab und fahren einen Tag früher als geplant Richtung Orlando. Nicht in die Vergnügungsparks wie Disneyland oder so – sondern zum: shoppen im Outlet-Center…. 4,5 Stunden schaffen wir (trotz meiner Füße...) – und gehen mit relativ wenig Ausbeute zurück zum Wagen. Tolle Schnäppchen gemacht, aber: wo bitte schön kann man sich günstiger als hier in Deutschland einkleiden, wenn man sich klassisch-sportlich kleidet? Schnäppchen: ja. Aber komplett neu einkleiden? Hmmm... Egal – war einfach nett. Und das Beste: keine Kühlschrank-Temperaturen, weil dorfmässig aufgebaut, nur die Läden waren kühl, man konnte sich draußen immer wieder aufwärmen… Nur: meine Füße bringen mich fast um. Witzig am Rande: in einem Laden höre ich endlich, endlich einen Menschen, dessen Englisch ich super verstehe. Ohne nachfragen oder so. Ich freue mich – ein Erfolgserlebnis, erst recht nach gestern Abend. Da hab ich von der Bedienung so gut wie nichts verstanden. Doch was ist – der gut verständliche Mensch ist... Engländer...

Da uns Orlando und die ganzen Freizeitparks nicht interessieren beschließen wir, heute noch an die Golfküste weiterzufahren. Nochmal fast 2,5 Stunden Fahrt bis New Port Richey. Das 1. Hotel, welches wir uns ausgeguckt haben, ist super. Ach ja, zur Info: in den USA gibt es bei einigen Ketten 'Roomsaver'-Broschüren, da sind Hotel-Coupons 'drin und man kann in den aufgeführten Hotels günstiger übernachten. Aber: ich bin wieder erstmal enttäuscht. Der Name Port bezieht sich auf einen Fluss, kein Strand, in den USA muss man wirklich ALLES mit dem Wagen machen. Selbst abends essen oder etwas trinken gehen. Danach gemütlich noch was bummeln, im nächsten Lokal noch was trinken - Fehlanzeige. Wir finden aber (natürlich mit dem Auto) ein nettes Lokal direkt am Fluss. Und: ich bin versöhnt – wir können draußen auf der Terrasse mit Blick auf den Fluss sitzen. Und nicht drinnen, wo – wer errät es? – Kühlschrank-Temperaturen herrschen. Der erste richtig schöne Abend.