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Start Reisen Kreta Kreta 2009 - 10 Tage Süden und Nordosten - Agios Nikolaos

Kreta 2009 - 10 Tage Süden und Nordosten - Agios Nikolaos

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Kreta 2009 - 10 Tage Süden und Nordosten
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Samstag

Heute abend sind wir mit Bekannten verabredet – wir müssen also sehen, dass wir nicht zu spät wieder zurück sind. Heute stehen Agios Nikolaos und Kritsa auf dem Programm – natürlich nicht ohne unser Notfall-Pack, die unvermeidliche Badetasche… Auf der Fahrt nach Agios Nikolaos sehen wir wieder Polizeikontrolle, wir kommen jedoch vorbei ohne angehalten zu werden. Und staunen. Alles ist wahr – es stehen jede Menge Radarkontrollen auf der New Road – und alle sind entweder zerschossen, mit einer Haube abgedeckt oder gar aus der Verankerung gerissen und liegen auf dem Boden… Tja – das war wohl eine Fehlinvestition...

Wir fahren nach Agios Nikolaos rein und direkt auf den Parkplatz am Yachthafen. Dirk’s Herz geht auf – endlich ein Yachthafen mit vielen Segelbooten. Wir überlegen, ob wir nicht irgendwo anheuern und alles andere hinter uns lassen sollen. Er als Skipper und ich als… Gastgeberin? Wer weiß – vielleicht in einem anderen Leben… Und wir fragen uns: warum eigentlich gibt es auf Kreta so wenig Infrastruktur für Segler? Vielleicht kann mich ja jemand, der das hier liest, aufklären…

Wir gehen durch die Gassen, bummeln durch Geschäfte, ein Kräuterladen hat es mir besonders angetan. Aber natürlich kein Vergleich mit dem Laden in Kouses. Nichtsdestotrotz werden hier Produkte geführt von der Firma Bioaroma – noch jemand, der sich seinen Lebenstraum verwirklichen möchte. Ist auch sehr sympathisch im Fohrer beschrieben (S. 413). Das muss ich natürlich unterstützen und ein wenig einkaufen…

Wir schlendern weiter, Richtung See. Die Geschäfte von Agios Nikolaos haben sich voll auf die russischen Touristen eingestellt - in etlichen Läden hängen Schilder auf russisch. Der See gibt Anlass für eine ausgiebige Foto-Session. Was uns jedoch massiv stört sind die Werber, welche versuchen, jeden in das jeweilige Lokal zu ziehen. Genauso schlimm wie am Hafen in Rethymnon. Nun denn – uns kann das nicht beeindrucken. Wir wollen natürlich mit Blick auf den See kurz etwas trinken und landen in einem Eiscafé mit sehr sympathischen Betreibern. Jungs springen von den hohen Felsen in den See – wir kommen uns vor, als ob wir beim Dreh‘ eines Werbespots zusehen. Leider läuft gerade jemand durchs Bild, als wir die Szene fotografieren wollen.

Wir möchten jedoch auch noch etwas essen – und zwar kein Eis - und beschließen, dies in einem der Lokale beim Yachthafen zu tun. Also zurück schlendern, diesmal außen herum, an einem der Stadtstrände vorbei. Was für ein Luxus, mitten in der Stadt einen kleinen Strand zu haben. Am Yachthafen essen wir sehr gute Spaghetti (ja – wir wollten mal was anderes als griechisch essen) und beobachten eine Clique junger Mädchen – somit ist auch beim Essen für den Unterhaltungswert gesorgt.

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Ich möchte dann noch nach Kritsa fahren, da ich unbedingt die Kirche Panagia i Kera sehen möchte. Wir fahren erst daran vorbei, finden sie aber beim zweiten Vorbeifahren. Die Kirche ist über 600 Jahre alt und liegt in einer traumhaften Kulisse unter hohen Zypressen. Innen ist sie voller byzantinischer Fresken – ein Stop ist wirklich sehr empfehlenswert!

Hier haben wir auch die Begegnung mit Eleftheria, einer alten Dame aus Kritsa – mit einem ausdrucksstarken Gesicht – und einem unglaublichen Damenbart. Sie sitzt unter den Zypressen und häkelt. Wir kommen ins Gespräch und essen Trauben, welche sie uns anbietet. Nun denn – bei dem, was sie mir alles prophezeit hat, komme ich die nächste Zeit wohl nicht mehr nach da ich mich erstmal meiner wachsenden Familie widmen muss… Wir haben uns relativ lange unterhalten, die Begegnung beeindruckt uns sehr. Ich denke, sie hat schon viel gesehen in ihrem Leben. Dirk hört fasziniert zu und ich beschließe endgültig: ok, so ganz schlecht klappt das mit der Unterhaltung auf Griechisch nicht, das muss weiter ausgebaut werden. Fehlt nur noch der passende Lehrer...

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Wir haben noch etwas Zeit bis abends und sind ein wenig müde vom Mittagessen (ich sage nur: Suppenkoma…) und der Sonne. Da kommt uns doch ein Badestop und faulenzen am Strand gerade recht. Wir halten kurz hinter Ag. N. – ich glaube, es war Almiros – und steigen aus. Der Strand liegt zwar direkt an der Hauptstraße, aber aufgrund des Bambusschilfs hört man absolut nicht von der Straße und liegt geschützt.

Dann wird es höchste Zeit für die Rückkehr nach Mochlos – und unser Treffen mit unsere Bekannten. Wir sehen die Beiden sofort, da sie die einzigen Gäste im Lokal sind. Für abends haben wir uns wohl etwas zu früh verabredet. Aber das war auch gut so – es wurde ein sehr kurzweiliger Abend bei dem die Zeit nur so verflogen ist.

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