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Toskana September 2015 - San Gimignano

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Sonntag, 30.08.15

 

Die Supermärkte haben alle bis mittags um 13 h geöffnet – also kein Problem, etwas zu besorgen. Wir fahren nach Colle di Val d’Elsa zu Coop. Besorgen die wichtigsten Sachen wie Obst, Gemüse, Brot, Käse, Wasser – und natürlich Rotwein. Wir haben nach der ganzen Fahrerei keine Lust, mehr zu machen und fahren wieder zurück zur Ferienwohnung, kommen für uns erstmal richtig an. Der Pool ist herrlich erfrischend – leider die Insekten sehr ungemütlich. Es wimmelt von Bremsen und anderem Getier, was regelrecht über uns herfällt und uns den Pool nach mehreren Stichen und Bissen ziemlich verleidet. Aber egal. Kurz erfrischt und das passt schon so. Ich kann nicht richtig ins Wasser, der Finger hat sich total entzündet und sieht wirklich übelst aus. Wir fragen Roberta nach Desinfektionsmittel, sie gibt uns H2O2. Der Finger pocht und pocht, weitere unappetitliche Details lasse ich mal weg - wir hoffen, dass es besser wird und ich nicht zum Arzt muss, aber gut sieht es nicht aus. Abends machen wir uns selber Pasta, sitzen auf der Terrasse und geniessen die Ruhe. Herrlich.

 

 

Montag, 31.08.15

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück ist San Gimignano das Ziel. Wie könnte es auch anders sein – der erste Parkplatz ist überfüllt, aber kein Problem, es gibt ja noch mehr Parkplätze. Der Ort ist voll wie immer, Massen von Menschen – und hat trotzdem sein Flair. In der Apotheke lasse ich meinen Finger begutachten und bekomme eine Antibiotika-Salbe. Das H2O2 war die Rettung, ein Arzt ist nicht notwendig.

 

Der Keramikladen ist noch an Ort und Stelle, dieses Jahr Jubiläum – 25 Jahre - und meine vor 2 Jahren gekaufte Lieblingstasse bekommt Zuwachs. Die Form hat sich etwas geändert, aber das macht nichts. Die Sachen sind nicht günstig, aber echte eigene Handarbeit und spülmaschinenfest. Der Laden ist gleichzeitig Werkstatt, die Ware wird dort gefertigt und man kann sich jederzeit mit dem Inhaber unterhalten. Klein, aber fein. Und die Ware ist für uns jeden Cent wert.

 

Wir gehen bis zum Ende – oder Anfang – des Ortes, vermissen das ein oder andere Geschäft, insbesondere ein Weinladen, wo wir vor 2 Jahren einen Grappa di Brunello gekauft haben. Es geht wieder retour, zu „unserer Bar“, Mittagspause. Wir gönnen uns jeder ein Glas Vernaccio – ist ja Urlaub. Und sind überrascht. In der Hitze steigt der Wein schnell zu Kopf. Das hätte ich nicht so gedacht. Tomate Mozzarella, ein Panini – sehr gut. Die Pizza am Nebentisch macht ebenfalls einen guten Eindruck. Herrlich, sitzen, geniessen, gucken...

 

Nachmittags geht es zurück, ein bisschen relaxen. Abends probieren wir eine Pizzeria aus, die ebenfalls nicht weit von uns weg ist, ca. 5 km. Hervorragendes Essen – und bezahlbare Weine. Hauswein der Liter für 10 EUR, Flaschenweine ab 20 EUR aufwärts. Das sind normale Preise. Die Bedienung ist freundlich und fix, erklärt auch gerne etwas. Das wird wohl unser Stammlokal hier werden... Ein schöner Tag ist zu Ende.