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Toskana Oktober 2013 - Luca

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Dienstag, 15.10.13

Wir haben erst keine Lust, weit zu fahren - entscheiden uns dann aber doch für Lucca. Eine Fahrt von ca. 2 Stunden. Wir wählen leider ein nicht besonders schöne Strecke aus, über Certaldo und Empori. Macht keinen Spaß, das zu fahren, größtenteils Industriegebiet.

In Lucca finden wir ohne Probleme einen Parkplatz indirekt an der Stadtmauer, der Porta Elisa. Wir lassen uns treiben, sind überrascht über die moderaten Preise hier. Der Ort ist einfach schön. Gefällt uns besser als Siena. Es ist so ruhig hier. Und trotz der vielen Touristen überhaupt nicht hektisch.

Am Piazza dell'Anfiteatro trinken wir noch einen Kaffee - ebenfalls zu moderaten Preisen. Hier sind nette Geschäfte, der Platz hat eine tolle Atmosphäre. Ein Laden hat es mir besonders angetan: ... Nette Dekoartikel und Mitbringsel. Wir schaffen es sogar, unsere Postkarten einzuwerfen. Noch ein wenig bummeln - und dann die schönere Strecke Richtung Volterra zurück. Wir wollen das Ristorante Il Poggio ausprobieren.

Luca Luca Luca

Richtung Volterra wird es immer nebliger - und es nieselt. Aber wir wollen uns nicht beklagen, haben wir doch tagsüber wieder richtig Glück mit dem Wetter gehabt. Zwischendurch einige Baustellen, weil der Hang gerutscht ist und die Fahrbahn nur einspurig ist. Sieht teilweise gar nicht gut aus, ein mulmiges Gefühl, wenn man so nach oben schaut. In Volterra sieht man kaum etwas... Gespenstisch wirkt es, insbesondere durch die Dunkelheit.

Natürlich hat das Il Poggio heute Ruhetag - wie könnte es auch anders sein. Aber das verdirbt die Laune nicht, gibt es doch zahlreiche Alternativen.

Wir gehen erstmal in die Weinbar L'Incontro, trinken etwas. Nette Atmosphäre, gleichzeitig Eisdiele, Café, Bar und Kleinigkeiten zu essen gibt es auch. Auf einmal bringt die Bedienung große Bretter aus der Küche, stellt sie auf dem Tresen ab. Die ersten Gäste stehen auf, gehen zur Bar, nehmen sich einen Teller und bedienen sich. Äh...?

Ja, wir interpretieren das richtig, scheint gegen 18.30/ 19 h ein üblicher Service des Hauses zu sein, passend zum Wein. Ein wenig Atmosphäre wie in einer Tapas-Bar. Es gibt verschiedene Canapés und Pizza-Stücke, Chips und anderes Knabbergebäck. Einige schlagen wirklich zu, gehen 2-3 mal an die Bar. Nett. Trotzdem bleiben wir nicht, gehen noch gegenüber ins Vecchio Lira.

Dirk hat eine interessante Zusammenstellung: Oricchiette mit Olivenpaste, Zitrone, Salsicchia und Tomaten. Und die Spaghetti Pesto von mir sind ebenfalls hervorragend. Besonders überrascht sind wir von der guten Qualität des Hausweins - und das für 3,50€ pro 1/2 Liter. Ich habe Blick in die Küche, alles sehr sauber und hygienisch, alle arbeiten voll konzentriert, es ist alles abgestimmt. Und das Essen, was so aus der Küche kommt, sieht generell gut aus. Es sind auch Italiener hier, einige hatten einen Tisch reserviert - und die Polizei holt eine Großbestellung ab. Also eine gute Wahl.