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Start Reisen Kreta Kreta Juni 2013 - Kalamaki - Agia Galini, Agios Georgios + Sivas

Kreta Juni 2013 - Kalamaki - Agia Galini, Agios Georgios + Sivas

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Montag, 17.06.2013

Nachdem wir unser Studio bezahlt haben, fahren wir nach Agia Galini, bummeln durch die Gassen. Meine Mutter findet eine schöne Keramikschale, kein 08/15 Teil. Es ist unglaublich heiß, Ende 30 Grad, lange bummeln ist nicht. Ich hätte nicht mit so extremen Temperaturen um diese Zeit gerechnet. Erstmal eine kalte Cola am Hafen. Mama möchte schwimmen, am liebsten am Strand von Agia Galini. Ich mag den Strand nicht sooo gerne und schlage vor, noch etwas zu erkunden und später dorthin zu gehen. Wir fahren Richtung Melambes - die Aussicht ist atemberaubend schön. Ich halte immer wieder kurz an, damit auch ich die Eindrücke auf mich wirken lassen kann. Fantastisch.


Erst überlege ich, nach Triopetra weiterzufahren. Am Strand von Agios Georgios halte ich kurz an. Überlege, ob wir nicht hier bleiben sollen. Steile Schotterpiste mit Kurven. Meine Mutter bekommt die Krise, da kommen wir nie wieder hoch, lass das lieber. Fast traue ich mir das auch nicht zu - und beschließe dann, es wird schon gut gehen. Und wenn alle Stricke reißen... bitte ich eben jemand, mir zu helfen...

Ich glaube, Mama stirbt tausend Tode... Aber sie kommt mit. Unten ist eine kleine Snack Bar, urgemütlich. Es gibt nur ein paar kleine Gerichte. Wir entscheiden uns für einen griechischen Salat und ein Omelette mit Gemüse. Und sind positiv überrascht - lecker! Ich komme mir vor, wie in der Karibik – improvisiert, aber nett gemacht, sauber. Wir sitzen schön schattig unter einem Schilfdach mit Blick aufs Meer und die Paximadia-Insel.

Der Strand ist relativ leer, da weit und breit kein Schatten da ist, gönnen wir uns für 6€ zwei Liegen mit Sonnenschirm - ansonsten würde man es nicht aushalten können. Das Meer ist eisig kalt. Nein. Erfrischend. Wir sind zwar froh, dass wir unsere Wasserschuhe dabei haben, da der Strand etwas steinig ist. Zur Not ginge es aber auch ohne. Der Strand gefällt uns richtig gut. Es ist unglaublich ruhig und friedlich hier. Zum Abschluss noch in der Taverne eine Cola und irgendwann geht es wieder zurück. Unnötig zu erwähnen, dass ich ohne Probleme die steile Schotterpiste und Kurven hoch gekommen bin ohne Hilfe - oder?


 

In Agia Galini zeige ich meiner Mutter den Strand dort. Ok - zumindest der zweite Abschnitt ist ganz nett - aber sie sagt sofort, dass sie mich nun versteht. Auch sie würde jederzeit lieber an den anderen Strand fahren wollen.

Abends fahren wir nach Sivas zu Sofia. Erst war Mama etwas skeptisch. Warum denn fahren. Muss das denn jetzt noch sein. Ja, es muss... Zuerst gehen wir im den Töpferladen - er hat etwas vergrößert, vielleicht hole ich mir dort noch eine schöne Teetasse fürs Büro. Er meint, wir sollen mal nach oben gehen, da hat er noch mehr. Irre, wie viel Ware dort ist. Und die Holzdielen knarren und bei jedem Schritt klappert das ganze Geschirr unheilverkündend... Nein, hier laufe ich nicht weiter herum - was mache ich, wenn etwas zu Bruch geht? Der Töpfer lacht, als ich ihm das sage - das Haus ist so alt, hier passiert nichts. Na, ich weiß nicht so recht...

Sofia erkennt mich sofort wieder und sagt als erstes zur Begrüßung "hast es also wirklich wahr gemacht, dass Du mit deiner Mutter herkommst". Ja, habe ich... Das Essen ist gewohnt gut, mal etwas anderes als die sonst üblichen Gerichte hier. Ein wirklich schöner Abend. Und selbst Mama mag nochmal herkommen. Na, das machen wir doch glatt.

Später bei Michalis im Paradise noch ein Absacker – ich möchte auch gern noch einen Wein trinken, musste ja Auto fahren. Wir sind überrascht - sonntags war noch einiges los, heute sind wir die einzigen Gäste. Michalis sagt auch, dass die Geschäfte für diese Jahreszeit ungewöhnlich schlecht laufen. Ich hoffe für alle hier, dass es nicht so bleibt...