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Kreta 2013 - Osterferien - Chania

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Dienstag, 02.04.13
Dirk ist wieder fit, strahlender Sonnenschein, extra früh aufgestanden, weil wir nach Chania wollen. Wir machen einen Abstecher nach Rethymnon, um mein kaputtes Armband reparieren zu lassen. Ist der Verkäuferin sichtlich unangenehm, sie kümmert sich, wir lassen das Armband da und wollen es nachmittags wieder abholen. Auf der Fahrt nach Chania ist es ganz schön stürmisch. Wir haben Glück, finden sofort einen kostenlosen Parkplatz und schlendern durch den Hafen, zielstrebig Richtung Starbucks. Endlich ein richtiger Kaffee, kein Nescafé oder Cappuccino mit Zimt. Das würde uns hier auf Kreta echt fehlen, wir hätten auf jeden fall einen Kaffee-Vollautomaten zu Hause stehen! Tut gut. Anscheinend machen Soldaten vom US-Militär einen Tagesausflug nach Chania - wir sehen unglaublich viele kleine Grüppchen meist junger Männer mit sehr kurzen Haaren und ziemlich vielen Muskeln. Sie sind sofort erkennbar. Unangenehm fällt uns auf, dass einige Bettler herumlaufen und sehr aufdringlich sind. Unserer Einschätzung nach keine Griechen. Außerdem versucht alle 5 min. jemand, seine schwarz gebrannten CD's oder Filme an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Wir schlendern weiter zur Kirche, erstmals ist sie offen und wir können sie einmal von innen sehen. Annika bringt den Spruch des Tages: der Jesus ist aber dick geworden... Wir können uns kaum halten vor lachen. Natürlich zeigen wir ihr die Markthalle - kaum wieder zu erkennen, so wenig Menschen sondern einfach nur Einheimische, die hier auch einkaufen. Annika ist ein wenig entsetzt, als sie die Metzgerei-Stände sieht. Die Tiere sind komplett hier in der Kühltheke, man kann ohne Probleme die Lämmer oder Kaninchen erkennen - letztere wie üblich noch mit etwas Fell an den Hinterpfoten damit klar ist, dass es sich im ein Kaninchen und nicht um eine Katze handelt... Ein Schafskopf guckt uns an - das braucht man nicht wirklich. Der Fischgang fasziniert wieder auf angenehme Weise. Es riecht frisch und nicht unangenehm, Oktopus in allen Größen zwischen 5-10 EUR das Kilo, Fische in allen Größen und Variationen. Also - hier würde ich wieder bedenkenlos meinen Fisch kaufen.

Danach geht es durch die Ledergasse - leider werde ich dieses Mal nicht fündig, unterhalte mich aber sehr nett mit der Verkäuferin in meinem Stamm-Laden. Und bin überrascht, wie gut das noch mit meinem Griechisch klappt. Es beginnt zu regnen, zum Glück nur leicht, und ich muss doch tatsächlich den Regenschirm auspacken. Zum Glück aber nicht für lange. Wir schlendern durch die Gassen der Altstadt, bewundern die schönen Läden. Man merkt, dass noch nicht viel an Tourismus los ist - kaum Menschen, wir werden natürlich sofort als Touristen identifiziert und erwartungsvoll angesehen. In unserem Lieblingscafe neben dem Nautischen Museum trinken wir etwas und lassen die ruhige Atmosphäre auf uns wirken. Unglaublich viele der US-Soldaten gehen ins Museum - Pflichtprogramm? Gegen 14.30 h gehen wir zurück Richtung Wagen - nicht, ohne noch ein Keramikbild für unsere Küche zu kaufen. Auch Annika nimmt sich ein schönes Bild auf Leinwand als Andenken mit. Auf dem Rückweg nach Rethymnon ist es noch stürmischer, es kommen richtig heftige Böen, das Meer ist voller Schaumkronen. Wir holen mein Armband ab und gehen noch ein paar Meze essen - ein sehr leckerer milder Käse, fast wie Butter, Saganaki und mit Feta gefüllte Auberginen in Tomatensauce. Sehr gut. Gegen 18.30 h kommen wir wieder zu Hause an. Etwas trinken, gammeln - und dann nach Sivas zu Sofia, Dirk hat Stifado vom Wildhasen bestellt...

Eigentlich sind wir noch satt von nachmittags. Aber bestellt ist bestellt. Und wir essen alles auf, weil es so lecker ist. Ich esse zum ersten mal Barrakuda, einen Raubfisch mit sehr festem, weißen Fleisch und Annika möchte 'nur' einen Salat - und bekommt eine riesengroße Schüssel. Ein schöner Abend.

Chania Chania