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Start Reisen Kreta Kreta 2013 - Osterferien - Festos, Kouses und Timbaki

Kreta 2013 - Osterferien - Festos, Kouses und Timbaki

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Freitag, 29.03.13
Stromausfall - wir brauchen einen heißen Kaffee! Nach ca. 1 Stunde haben wir wieder Strom - gut, so ein Kaffee. Annika und ich fahren nach dem Frühstück erstmal nach Festos. Ich soll pP 8 € Eintritt zahlen. Da Annika noch unter 18 Jahre alt ist, kommt sie dann aber kostenlos hinein. Die Sonne brennt ganz schön - fast schon wie im Sommer. Wir haben heute 24 Grad, während es in Köln wieder geschneit hat. Wir lassen die Geschichte auf uns wirken. Kann mich wieder kaum an der Gegend satt sehen, alles ist so grün.

Danach fahren wir weiter zum Botano nach Kouses - Pflichtprogramm auf Kreta. Wir kaufen unsere Gewürze ein und unterhalten uns ein wenig mit Giannis. Er erzählt uns, dass letztes Jahr sein 16jähriger Sohn mit im Laden geholfen und seine erste eigene Gewürzmischung zusammengestellt hat. Er war entsetzt ob der Namenswahl seines Sohnes: Alien-Salz... Er gibt uns wieder eine Teeprobe mit. Für diesem Tee hat er auch keinen Namen - bis eine Familie mit ihren Kindern im Laden war. Und der eine Junge spontan sagte, das sei Prinzessinnen-Tee. Farbe und Geruch - das sei doch ganz klar. Und so bekam dieser Tee seinen Namen.

Den Markt in Timbaki schauen wir uns auch noch an. Annika ist ein wenig entsetzt: ein Wagen voller lebender Hühner - und kurz darauf kommt uns auf dem Markt ein Mann mit 2 toten Hühnern entgegen, noch voller Federn. Das gibt es in Deutschland natürlich nicht. Aber dort gibt es jetzt auch noch keine frischen Erdbeeren. Auf meine Nachfrage bekomme ich die Info das die Erdbeeren hier aus der Messara-Ebene, aus der Nähe von Gortys kommen. Die ersten frischen Erdbeeren dieses Jahres - und schon ganz süß und lecker.

Abends bei Alex und Kostas werden wir wieder verwöhnt. Ich bekomme getrockneten Oregano geschenkt - und für meine Mama getrocknete Feigen. Sie wird sich bestimmt freuen. Es wird ein längerer Abend, die beiden haben etwas Zeit und wir erzählen viel. Lernen etwas über die griechische Geschichte aber auch, wie die Feigen getrocknet werden: frische Feigen werden mit der Hand platt gedrückt, dann kommt ein Fliegenschutz darüber und sie werden in der Sonne getrocknet. Danach werden sie mit Raki abgespritzt und mit Sesam vermischt - und sind eine sehr gute Beilage zum Raki. Die Kinder sprechen sowohl griechisch als auch deutsch fließend - die beiden legen großen Wert darauf, dass sie beide Muttersprachen sprechen, Englisch kommt in der Schule dazu. Von einem anderen Deutschen erfahren wir etwas mehr über das Schulsystem hier. Und dass die übliche Nachhilfe auch deswegen erforderlich ist, weil die Kinder hier so lange Ferien haben und der erforderliche Stoff deswegen rein zeitlich gesehen gar nicht komplett vermittelt werden kann. Um nach der Schule studieren zu können, sind pro Fach bestimmte Punkte erforderlich - man kann nicht alles studieren mit dem Abitur sondern nur das, wo man eine ausreichende Punktzahl erreicht hat. Viele wohlhabende Griechen schicken ihre Kinder in den Ostblock, wie z.b. Rumänien, zum Studium. Warum? Das Leben ist dort auch günstig - und man kann die Professoren mit Fakelaki bestechen... Und so kann man einen guten Studienabschluss erkaufen selbst dann, wenn man nichts gelernt hat...

Samstag, 30.03.13
Heute lassen wir es ruhig angehen. Ein fauler Strandtag, eine Kleinigkeit essen und heute Abend werden wir von Annika lecker mit Spaghetti Bolognese bekocht.

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