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Montag, 25.03.13
Es ist windig und bedeckt - wollen wir wirklich nach Lentas fahren? Naja - Lentas ist ebenso gut wie ein anderes Ziel. Insbesondere nachdem wir erfahren, dass heute Nationalfeiertag ist und somit keine Geschäfte geöffnet sind. Wir fahren los, Mires ist fast wie ausgestorben. Aufgrund des starken Windes fahren wir nicht wie geplant über Kali Limenes und die Küstenstraße sondern lieber den direkten Weg über die Hauptstraße. Das Navi will uns wieder in die Irre führen und weist uns an, rechts abzubiegen - nein, darauf höre ich in diesem Fall nicht mehr... Und das ist auch gut so, etwas später erreichen wir die richtige und ausgeschilderte Straße. Wir fahren höher und höher in die Berge. Es ist irgendwie surreal - die düsteren Wolken, der starke Wind, ein wenig gespenstisch. Und alles ist so grün. Die Berge wirken nicht so schroff wie sonst sondern sanfter. Wir könnten auch in Österreich oder Schottland sein. Aufgrund des starken Windes können wir leider nicht aussteigen - seit Paleochora haben wir irgendwie eine kleine Phobie als der starke Wind die Fahrertür des Fiat Panda verbogen hat.

Als Lentas von oben im Sicht kommt sind wir überrascht - das Meer hat Schaumkronen und wir sehen die Brandung. Annika ist beeindruckt von der Steilküste und den Serpentinen. In Lentas ist wie erwartet noch nicht viel los. Alle Tavernen direkt am Strand sind geschlossen. Dort könnte man aber auch nicht sitzen. Die Wellen sind total hoch und kommen gewaltig an. Der Strand steht quasi unter Wasser, die Gischt liegt in der Luft. Ein tolles Schauspiel, wenn die Wellen gegen die Felsen klatschen. Und seltsam für uns, wo wir Lentas nur windstill und mit spiegelglattem Wasser kennen.

Wir essen in einer Taverne eine Kleinigkeit und bekommen auch hier etwas geboten: ein Paar kommt mit einem Käfer Cabrio - und die Dame hat ein Wollkostümchen an, keine Strümpfe, aber Stiefeletten, die ganz merkwürdig aussehen. Grosses "Hallo" mit den anderen Griechen hier, man kennt sich. Sie spielt die grande dame, ruft theatralisch aus, dass sie nicht friert - und irgendwie.... passt die Kombination und alles so gar nicht zusammen. Kurz danach kommt eine weitere griechische Familie - und die Mutter hat Stilettos an. Mindestens 10 oder 12 cm hoch. Sieht auch seltsam aus, da sie klein und etwas pummelig ist. Also in Lentas erwarte ich einiges, insbesondere Aussteiger-Look. Aber das nicht. Nach einer kleinen Stärkung fahren wir wieder.

Unterwegs müssen wir immer wieder anhalten wegen Schafen auf der Straße. Wir schleichen hinter ihnen her, sie laufen, werden immer schneller, fühlen sich von uns scheinbar getrieben - und versperren einfach den Weg. Irgendwann kapieren sie es, gehen links zur Seite, machen uns Platz. Und als wir das letzte Schaf passieren, dreht es sich zu uns um und blöckt uns böse an - nach dem Motto "jetzt haut doch endlich ab und stört uns nicht weiter"! Wir brechen in schallendes Gelächter aus.

Zu Hause sind wir verblüfft - an der Nordküste muss ein heftiger Sturm gewesen sein. So heftig, dass ein Funktmast umgeknickt ist und einige Autos demoliert hat. Wir können die Bilder kaum glauben. Abends gehen wir wieder zu Aristidis - und wundern uns, da auf dem Meer mehrere große Schiffe beleuchtet liegen. Nektario sagt uns, dass es Tankschiffe sind, die bei dem Sturm bei uns in der Bucht geankert haben und dann in Kali Limenes zu den Öltanks weiterfahren werden.

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