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Sonntag, 24.03.13
Um 6 h werde ich das erste Mal wach, schlafe nochmal ein und stehe um 7.15 h auf. Die Betten sind bequem, ich habe super geschlafen. Aber jetzt kann und mag ich nicht mehr liegen. Ich möchte einen Kaffee und aufs Sofa. Draußen scheint die Sonne, noch ist es frisch. Aber es ist absehbar, dass es wieder ein schöner Frühlingstag wird. Noi und auch Nektario sagten gestern, dass der ganze Winter im großen und ganzen schön war. Natürlich hat es auch geregnet - aber man hat hier sowohl Temperaturen von 7 Grad - als auch von 20 Grad tagsüber.  Nach und nach wird auch die restliche Familie wach, wir frühstücken und fahren dann über Pitsidia zur Taverne Vrachos, wo wir einen fantastischen Blick über unsere ganze Bucht haben. Das Meer ist so unglaublich blau - und diese Stille, nur unterbrochen durch die Wellen von unten und Vogelgezwitscher! Ich könnte hier stundenlang sitzen.

Danach fahren wir weiter nach Matala. Der Parkplatz ist leer, der Strand ebenso. Keine Liegen und Sonnenschirme sondern nur ein paar Angler - und Griechen, die in einem der wenigen offenen Cafés ihren Kaffee trinken. Total verschlafen, kaum zu glauben, dass hier bald halligalli sein wird. Wir nutzen die Gelegenheit und schauen uns die Höhlen an. Früher war dies eine Grabstätte der Römer, irgendwann Versteck für Kretas Widerstandskämpfer und in den 70ern Wohnstätte der Hippies. Man hat einen schönen Blick auf die Bucht, die Höhlen sind klein und sehr niedrig - und in der ein oder anderen riecht es nicht wirklich gut... Schön, das einmal gesehen zu haben. Aber Eintritt im Sommer hierfür zahlen? Never ever.Wir schlendern weiter durch den Ort, der ein oder andere Laden hat schon geöffnet, einige rüsten sich für die Saison, sind fleißig am putzen und aufräumen. Die kleine alte, in den Fels gebaute Kirche sehen wir auch zum ersten Mal. Noch ein paar Einkäufe im Supermarkt für heute Mittag. Ich würde gerne noch die öffentliche Toilette nutzen - gehe aber sofort rückwärts wieder heraus. So nötig ist es zum Glück nicht. Und wenn - würde ich diese Toilette auf gar keinen fall benutzen. Kot und Papier - ich lasse mich besser nicht näher dazu aus...

Wieder zu Hause kochen wir Spaghetti mit frischen Tomaten und Knoblauch - danach macht jeder, was er will und gammelt vor sich hin - schlafen, Fernseh schauen, lesen, was auch immer. Abends wollen wir mal in Kamilari essen gehen. Das Akropolis soll sehr gut sein. Etwas versteckt, nicht direkt am Dorfplatz, finden wir es schließlich - noch geschlossen. Aber direkt daneben, in einem ehemaligen Minimarkt, ist eine kleine Taverne. Sie wird von Kostas und seiner deutschen Frau Alexandra seit November geführt. Wenige Tische, keine Karte. Es gibt das übliche vom Grill - Souflaki, Koteletts, Lamm - und immer ein Tagesgericht. Hört sich lecker an: Schweinefleisch mit Kartoffeln und Artischocken in Zitronensosse - leider nichts für mich wegen meiner Allergie. Aber Dirk entscheidet sich dafür. Sehr, sehr gut! Das kleine Stückchen, das ich trotzdem probiere, schmeckt super, das Fleisch ist butterweich. Wir nehmen vorab einen Vorspeisenteller und einen griechischen Salat, dazu für mich auch noch ein Souflaki. Später bringt ein Gast Schnecken mit, die Kostas wohl sehr lecker zubereitet. Probieren mögen wir aber nicht. Jedoch esse ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Artischocke. Ich wusste gar nicht, dass man die auch roh essen kann, eigentlich mit Zitrone, für mich natürlich ohne. Schmeckt ein bisschen wie Kohlrabi - und man bekommt pelzige Zähne davon. Der Raki ist selbstgebrannt und ist hervorragend. Wir verleben einen sehr netten Abend und werden auf jeden Fall wiederkommen.Zu Hause nur noch ein Glas Wasser und dann ab ins Bett.

Taverna Vrachos Matala Matala Matala Matala