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Kreta 2013 - Osterferien

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Kamilari Wir möchten nochmal gemeinsam Urlaub mit Annika, Dirk's Tochter, machen... Es stehen einige Ziele zur Auswahl - Kreta kommt eigentlich nicht in Frage, weil die Flüge so unverschämt teuer in den Osterferien sind. Wir recherchieren und suchen - und das einzige Haus, welches meiner Familie gefällt... ist auf Kreta, in Kamilari. Tja - da kann man nichts machen, oder?

Samstag, 23.03.13
Um 3.40 h morgens klingelt der Wecker - das ist früh... Aber wissen ja, wofür. Stehen sofort auf, alles klappt reibungslos, auch das bestellte Taxi ist pünktlich. Wir denken, dass wir viel zu früh am Flughafen sind - von wegen... Es ist brechend voll! Damit haben wir nicht gerechnet - aber eigentlich hätten wir uns das denken können, am ersten Ferientag. Wir wollen dann schnell durch die Sicherheitskontrolle - wer weiß, wie lang das heute dauert. Und sind überrascht. Wenige andere Passagiere, wir sind schnell durch. Der Flug ist angenehm ruhig und nach knapp 3 Stunden kommt Kreta in Sicht. Annika ist schon gespannt. Die Landung ist butterweich - der Pilot sagt beim aussteigen irgendwann "bitte den Co-Piloten nicht mehr zu sehr loben, sonst dreht der irgendwann durch und wird größenwahnsinnig". Und lacht, genau wie wir. Beim Ausstieg stelle ich fest, dass es ganz anders riecht als im September. Und es ist schön und angenehm warm. In Köln hatten wir beim Abflug -2 Grad - und hier sind es 18 Grad. Ist das angenehm nach dem langen Winter in Deutschland! Nach nur 10 min haben wir unsere Koffer und verlassen das Gebäude. Unsere Maschine war die einzige, der ganzen Flughafen wirkt total verschlafen. was für ein Unterschied zur Hauptsaison. Draussen stehen keine Unmengen von Bussen sondern nur einige, die vereinzelt Gäste abholen.

Wir holen unseren Wagen bei unserer Autovermietung ab, übernehmen ihn mit 27.800 km, bekommen wieder Olivenöl geschenkt und los geht es, Richtung Kamilari. Während der Fahrt sind wir fasziniert, wie grün die Insel ist. Und dass etwas höher die Berge noch Schnee-bedeckt sind. Ich war mal im Juni da, aber so wie jetzt habe ich die Insel noch nie gesehen. Wunderschön, frisches Grün überall und Blumen. Kurz vor Mires halten wir bei Lidl und erledigen einen ersten Einkauf für das Nötigste wie Getränke, Zutaten für einen griechischen Salat und das Frühstück. Fetakäse gibt es hier ab 400 g - und bis zu 5 kg.

In Kamilari werden wir abgeholt und fahren zu unserem Ferienhaus. Klein und einfach, aber schön. Und soooo ruhig! Wohl fühle ich mich erst, nachdem ich Küchenschränke ausgewaschen und die Küche etwas sauber gemacht habe. Typisch deutsch - aber so ist es nunmal. Dann einen griechischen Salat machen - und... draußen sitzen und essen! Die Aussicht ist atemberaubend, die Vögel zwitschern und es tut einfach nur gut, die frühlingshafte Wärme zu genießen. Koffer auspacken, das Haus langsam in Besitz nehmen - wir fühlen uns sofort wohl. Den Nachmittag nehme ich mir eine Decke und lege mich draußen in dien Sonne. Kommen uns vor, wie im Sanatorium - und genießen es.

Gegen 17.45 h fahren wir nach Kalamaki zu Noi. Das Haus wird gerade etwas umgebaut, auch unten im Souterrain wird es dieses Jahr Zimmer geben. Leftheri freut sich, uns zu sehen. Und Noi erst - wir drücken uns erstmal ganz feste. Komisch, das Haus vor der Saison während der Renovierungs- und Aufräumphase zu sehen. Natürlich kommen wir nicht weg ohne einen Kaffee und etwas zu essen. Da lässt sie nicht mit sich reden. Wir fügen uns und bleiben. Leckere Auberginen mit Kartoffeln, Linsen, eine Art Tortilla, Chorta, Käse... Ich kann sie gerade davon abhalten, noch Nachschub zu holen.

Wir verabschieden uns und fahren zum Strand. Und sind schockiert: beim Avra ist kein Strand mehr! Alles Felsbrocken, der komplette Sand ist weg... armer Frangisco, nicht gut für ihn. Überhaupt wurde viel Sand weggespült, der Strand ist steiler als letztes Jahr. Und vorm Aristidis kann nun eine Reihe Liegen weniger aufgestellt werden. Frangisco sagte ja mal, dass es mal mehr, mal weniger Sand gibt. Aber dass es so krass sein könnte - das hätten wir nicht gedacht. Aristidis hat zum Glück schon geöffnet - erst den 2. Tag. Gutes timing, würde ich sagen. Auch hier werden wir herzlich empfangen. Das Essen ist hervorragend wie immer, der Raki hinterher ebenfalls...

Ansonsten hat nur das Delfini auf, hier sieht es auch gemütlich und voll aus. Alle anderen haben noch geschlossen, viele machen erst nächste Woche oder später auf. Auch der Supermarkt hat noch zu. Komisch - und schön durch einen verschlafenen Ferienort zu gehen. Es wird noch fleißig renoviert und vorbereitet für die Saison. Bin gespannt, wie es sich die nächsten 14 Tage entwickelt. Um 21 h liegen wir alle todmüde im Bett - war ein langer und schöner erster Tag.

Aussicht Kamilari